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Atomverhandlungen mit Iran nun in großer Ministerrunde

Mit Iran verhandeln dabei in Lausanne die fünf Dauermitglieder des Weltsicherheitsrats und Deutschland. Ziel ist eine Grundsatzeinigung bis morgen und ein endgültiger Vertrag bis Ende Juni.

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Atomverhandlungen mit Iran nun in großer Ministerrunde

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Die Gespräche über Irans Kernforschungsprogramm gehen heute weiter, nun in großer Außenministerrunde.

Meinung

Es muss sicher sein, dass eine Atombombe für Iran außer Reichweite bleibt.

Mit Iran verhandeln dabei im schweizerischen Lausanne die fünf Dauermitglieder des Weltsicherheitsrats und Deutschland.

Ziel ist eine Grundsatzeinigung bis morgen und ein endgültiger Vertrag bis Ende Juni, der das Atomprogramm begrenzt und strikte Kontrollen festlegt.

Westliche Länder wollen verhindern, dass Iran Kernwaffen bauen könnte.

Iran besteht aber darauf, es wolle Kernenergie nur zu friedlichen Zwecken und habe
daher das Recht auf seine Forschung.

Vieles ist in bisherigen Gesprächen offenbar geklärt worden; jetzt geht es aber um die letzten – und nun wirklich strittigen – Punkte.

An einem Abkommen sei jeder interessiert, sagt der britische Außenminister Philip Hammond: Es müsse aber sicher sein, dass eine Atombombe für Iran außer Reichweite sei. Dabei könne es keinen Kompromiss geben.

Zu den Streitpunkten gehören offenbar vor allem die Laufzeit eines Abkommens und die Frage, wie schnell die Wirtschaftssanktionen gegen Iran aufgehoben werden sollten.

Das Wall Street Journal meint, dass sich US-Präsident Obama auf eine Einigung bei den Verhandlungen drängt.