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Atomgipfel in Lausanne: Verhandlungen mit Iran "schicksalhaft"

Das Ringen um eine Lösung des Atomkonflikts mit dem Iran geht weiter. Im schweizerischen Lausanne sind am Montag erstmals die Außenminister aller

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Atomgipfel in Lausanne: Verhandlungen mit Iran "schicksalhaft"

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Das Ringen um eine Lösung des Atomkonflikts mit dem

Meinung

Gespräche könnten sich schicksalhaft entwickeln

Iran geht weiter.

Im schweizerischen Lausanne sind am Montag erstmals die Außenminister aller sieben beteiligten Länder zusammengekommen.

Zuletzt hatten die Unterhändler den Einigungswillen aller Teilnehmer betont, aber auch von weiterhin erheblichen Differenzen gesprochen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow verließ die Runde nach Angaben seiner Sprecherin vorübergehend und wollte unter Umständen am Dienstag in die Schweiz zurückkehren.

Ein Rahmenabkommen soll spätestens am Dienstag vereinbart werden, eine umfassende Lösung mit technischen Einzelheiten bis Ende Juni.

Die fünf UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) und Deutschland wollen die Gewissheit, dass der Iran keine Atombombe
baut. Dazu soll der Iran sein Atom-Programm beschränken und unmfangreiche Kontrollen zulassen.

Der Iran hat jegliche Absicht bestritten, eine Bombe zu bauen und fordert vor allem die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen.

Euronews-Korrespondentin Reihaneh Mazaheri verfolgt die Verhandlungen vor Ort in Lausanne:

“Am sechsten Tag der Nuklear-Gespräche verhandeln Iran, Vertreter der fünf Vetomächte und Deutschlands sowie die EU-Außenbeauftragte Federica
Mogherini miteinander.

Die aktuellen Gespräche könnten sich zu den schicksalhaftesten seit dem vergangenen November entwickeln.”