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"Defining Beauty"

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Das British Museum in London zeigt Kunstwerke der griechischen Antike. Die Ausstellung Defining Beauty versammelt rund 150 Objekte, darunter Vasen

Das British Museum in London zeigt Kunstwerke der griechischen Antike. Die Ausstellung Defining Beauty versammelt rund 150 Objekte, darunter Vasen, Terrakotta-Objekte und Bronzestatuen. Zu sehen sind auch sechs umstrittene Skulpturen des Parthenon-Tempels, die der griechische Staat als sein Eigentum reklamiert.

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Für die Griechen war der Körper ein Ausdruck ihrer Kultur, sie zeigten den menschlichen Körper in praktisch jeder Pose, die als griechisch galt.

“Für die Griechen war der Körper ein Ausdruck ihrer Kultur, sie zeigten den menschlichen Körper in praktisch jeder Pose, die als griechisch galt. Der Körper konnte also die Sterne oder den Mond, die Sonne, Wellen, Gerechtigkeitssinn, Rache oder Überzeugungskraft darstellen”, so Kurator Ian Jenkins.

Anders als andere antike Kulturen benutzten Griechen Nacktheit als künstlerisches Ausdrucksmittel. Dabei gab es verschiedene Arten der Entblößung, wie der Kurator erklärt: “Nacktkeit war für die Griechen etwas Zufälliges, wenn man sich plötzlich unbeabsichtigt ohne Kleidung wiederfindet oder sich der Liebe hingibt. Der nackte Akt ist ein Kostüm oder eine Uniform, die man anlegt, wenn man seine Kleidung ablegt, es ist die Uniform der Gerechten.”

Die Austellung “Defining Beauty: the body in ancient Greek art” läuft noch bis zum 5. Juli im Londoner British Museum.