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Tote und schwere Schäden durch Sturmtief in Europa

Vier Menschen wurden in Deutschland durch umstürzende Bäume und Mauern erschlagen, jeweils ein Opfer gab es in Österreich und der Schweiz.

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Tote und schwere Schäden durch Sturmtief in Europa

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In mehreren Ländern sind durch Sturm schwere Schäden verursacht worden.

In Deutschland starben vier Menschen; zwei Männer wurden in Rheinland-Pfalz von einem Baum erschlagen, ebenso eine Frau in Bayern; dazu in Sachsen-Anhalt ein Mann von einer einstürzenden Mauer.

Es gab Stromausfälle; in weiten Teilen des Landes kam der Bahnverkehr zum Erliegen.

In Bayern wurde am Nachmittag sogar der Fernverkehr eingestellt; stundenlang war der Münchner Hauptbahnhof gesperrt, weil Glasscheiben herunterfielen.

In der Nordhälfte Deutschlands war vor allem der Regionalverkehr betroffen.

Auch Flüge wurden gestrichen, wie in Frankfurt oder Hamburg.

In Oberösterreich wurde durch den Sturm ebenfalls ein Mann getötet. Er fiel von
der Leiter, als er sein Terrassendach sichern wollte.

Im schweizerischen Kanton Zürich wurde ein Mensch von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Auch Straßen- und Schienenverkehr in der Schweiz waren eine Zeitlang beeinträchtigt.

In Nordtschechien fiel sogar wieder Schnee, wie in den Gegenden um Usti und Karlovy Vary nahe der deutschen Grenze.

Die Autobahn von Usti nach Dresden war auf tschechischem Gebiet für mehrere Stunden gesperrt.