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Griechenland: Countdown macht Finanzmärkte kribbelig

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Griechenland: Countdown macht Finanzmärkte kribbelig

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Noch eine Woche, dann schlägt in der griechischen Schuldenkrise die Stunde der Wahrheit: Wenn bis 9. April kein Geld fließe, müsse er “um Verständnis” bitten, “dass wir die 450 Millionen Euro an den IWF nicht pünktlich zahlen werden”, sagte Innenminister Nikos Voutsis nach Medienberichten (Der SPIEGEL).

Sofort nahmen die Anleihe-Renditen Kurs auf den Rekord vom 19. März (24,36-Prozent für Drei-Jahres-Anleihen).

Finanzminister, Yanis Varoufakis:

“Stimmt schon, die laufenden Verhandlungen schwimmen irgendwie, das schafft Unsicherheit in den Märkten, schafft Probleme mit der Liquidität, haben also einen negativen Einfluss. Aber wir verhandeln im Moment über die Zukunft Griechenlands – genau so wie andere verhandelt haben – oder besser gesagt nicht verhandelt haben – in den Jahren 2010 und 2012.”

Gleichzeitig war – offenbar in Brüssel – ein 26-Seiten-Dokument mit neuen Vorschlägen an die Geldgeber durchgesickert („Financial Times“). Varoufakis war nicht begeistert: Das “untergräbt die Beziehungen zwischen den Staaten der EU.“

Und Zeitungen in Athen titelten: “Der Teil der neuen Varoufakis-Liste, die Brüssel nicht überzeugt hat.”

Letzte Wendung:
“Das Geld für April gibt es”, so ein Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis an diesem Donnerstag.

su mit dpa