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New York Auto Show: Appetit auf Spritfresser

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New York Auto Show: Appetit auf Spritfresser

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„New York ist der größte Luxusmarkt in den USA“, meint Auto-Analystin Stephanie Brinley von IHS Automotive.

Die New Yorker Automesse zelebriert das. Die New York Auto Show zieht eine Million Besucher an, deutlich mehr als beispielsweise zum Jahresanfang die Konkurrenz in Detroit – sie kommt nur auf etwas mehr als 800.000.

Und technisch? Dieses Jahr zeigen die Hersteller deutlich mehr neue Modelle als sonst. Porsche präsentiert den neuen Boxer Spyder, Mercedes den neuen Geländewagen GLE, Cadillac die neue Luxuslimousine CT6, Chevrolet die Mittelklasse-Limousine Malibu.

Nach Prognose der US-Autohändlervereinigung Nada kaufen Amerikaner in diesem Jahr 16,9 Millionen Fahrzeuge, so viele wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr – mehr als die Hälfte Geländewagen und Pickups, so die Autohändler.

Vielleicht nicht nur aus Übermut: US-Autos sind im Schnitt zehn Jahre alt.

Für die deutschen Autohersteller war der März
in den USA ein guter Verkaufsmonat – mit Ausnahme von Volkswagen.

Einen kräftigen Absatzsprung machte die VW-Tochter Audi mit einem Plus von 20 Prozent im Vergleich zum entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Porsche legte ebenfalls deutlich um 12,7 Prozent zu. Der Mutterkonzern VW wartet dagegen weiter auf die Trendwende: Im März fielen die Verkaufszahlen der Hausmarke VW Pkw um 18 Prozent.

BMW brachte dank eines Absatzbooms der Marke Mini 12,2 Prozent mehr
Fahrzeuge bei Kunden unter. Die Mini-Verkäufe schossen um fast 60
Prozent nach oben. Bei der Kernmarke BMW war die Entwicklung mit 6,9 Prozent Plus erheblich weniger dynamisch. Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz steigerte den Absatz um 9,2 Prozent.

Insgesamt stiegen die Autoverkäufe im März laut Daten des Analysehauses Autodata leicht um 0,6 Prozent auf 1,55 Millionen Fahrzeuge.

su mit dpa