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Chaos im Jemen: Neue Al-Kaida-Attacke, Proteste und Waffenlieferungen

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa haben Anhänger des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh gegen die Luftoffensive der von Saudi-Arabien

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Chaos im Jemen: Neue Al-Kaida-Attacke, Proteste und Waffenlieferungen

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In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa haben Anhänger des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh gegen die Luftoffensive der von Saudi-Arabien angeführten arabischen Koalition protestiert.

Meinung

Himmelschreiende Aggressionen

Die schiitischen Huthi-Rebellen hatten Sanaa im September erobert und später den amtierenden Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi zur Flucht ins Ausland veranlasst.

Ein Unterstützer des Ex-Präsidenten Saleh erklärte:

“Wir sind auf der Straße, um die himmelschreienden Aggressionen gegen das jemenitische Volk zu verdammen.”

Nach der Befreiungsaktion durch den jemenitischen Al-Kaida-Ablegers in einem Gefängnis von Al-Mukalla stürmten mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer dort auch eine Militärbasis und töteten fünf Soldaten.

Während saudi-arabische Kampfflugzeuge Waffen über der Hafenmetropole Aden abgeworfen haben, ziehen sich die Huthi-Rebellen Medienberichten zufolge aus dem Zentrum der Stadt zurück.

Augenzeugen berichten von zahlreichen zivilen Opfern durch Kampfhandlungen in Aden.

Die UN verzeichneten allein in den vergangenen zwei Wochen 519 getötete und 1700 verletzte Zivilisten im Jemen.

Um diesem Schicksal zu entgehen, flüchten immer mehr Ausländer aus dem gespaltenen Land.