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CERN - Weltmaschine läuft wieder

Zwei Jahre lang haben sie ihn modernisiert. Jetzt starteten Wissenschaftler des europäischen Kernforschungszentrums (CERN) in Genf ihren weltgrößten

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CERN - Weltmaschine läuft wieder

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Zwei Jahre lang haben sie ihn modernisiert. Jetzt starteten Wissenschaftler des europäischen Kernforschungszentrums (CERN) in Genf ihren weltgrößten Teilchenbeschleuniger erneut. Mit Hilfe des Large Hadron Collider (LHC), der sogenannten Weltmaschine, wollen sie weitere Rätsel des Universums lösen. Die Entdeckung des Higgs-Teilchens vor drei Jahren spielt dabei eine Schlüsselrolle, denn: “Ohne das Higgs-Feld gäbe es keine Atome,” erklärt Physiker Rüdiger Voss, “keine Kerne, keine Moleküle, und die sind die Grundbausteine von Materie. Es gäbe keine Sterne, keine Galaxien, kein Planetarsystem, keine Erde und kein Leben auf der Erde.”

Um dem auf die Spur zu kommen, werden jetzt die ersten neuen Teilchenstrahlen auf die Ringbahn geschickt. Riesenmagnete müssen die Elementarteilchen in dem 27 Kilometer langen unterirdischen Vakuumring zwischen dem französischen Jura und dem Genfer See auf Spur halten, bis sie mit einer enormen Kollisionsenergie von 13 Teraelektronenvolt (TeV) aufeinanderprallen.