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Heftige Gefechte in Aden

In der südjemenitischen Hafenstadt Aden haben sich schiitische Huthi-Rebellen und regierungstreue Truppe heftige Schusswechsel geliefert.

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Heftige Gefechte in Aden

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In der südjemenitischen Hafenstadt Aden haben sich schiitische Huthi-Rebellen und regierungstreue Truppe heftige Schusswechsel geliefert. Trotz der seit elf Tagen anhalten Luftangriffe Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten konnten die Huthis weiter auf des Stadtzentrum Adens vorrücken. Aden ist die letzte Stadt, in der sich noch Kämpfer des von Saudi-Arabien gestützen, international anerkannten Staatspräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi halten können.

Die saudischen Luftangriffe forderten bislang viele Opfer unter der Zivilbevölkerung. In Sanaa, wo die militärische Infrastruktur der Huthis und ihrer Verbündeten bombardiert wurde, werden die Lebensmittel knapp, wie Bewohner berichteten.

Saudi-Arabien und neun weitere sunnitische Länder bombardieren seit elf Tagen Stellungen und Waffenlager der Huthi-Rebellen. Die Aufständischen kontrollieren seit letztem September die Hauptstadt Sanaa und haben seither weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht.

Indien brachte am Sonntag 700 indische Staatsbürger – zumeist Gastarbeiter – aus dem umkämpften Aden in Sicherheit. Auch die Türkei und Pakistan flogen Ausländer aus Aden aus. In Islamabad traf ein Flugzeug mit mehr als 130 Pakistanis ein. Bislang wurden rund 800 der etwa 3.000 pakistanischen Staatsbürger, die im Jemen leben, in die Heimat gebracht.

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