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Mutmaßliche Nemzow-Mörder bleiben in Haft

Der Haftbefehl gegen drei Tschetschenen, denen vorgeworfen wird, den Kreml-Kritiker Boris Nemzow erschossen zu haben, bleibt bestehen. Das Moskauer

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Mutmaßliche Nemzow-Mörder bleiben in Haft

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Der Haftbefehl gegen drei Tschetschenen, denen vorgeworfen wird, den Kreml-Kritiker Boris Nemzow erschossen zu haben, bleibt bestehen. Das Moskauer Stadtgericht hatte in der vergangenen Woche keine ausreichenden Gründe für die Verhaftung von drei der fünf Verdächtigen gesehen und den Fall an die untere Instanz zurückverwiesen. Das Stadtteilgericht von Basmanny ordnete an, die drei bis zu einem Haftprüfungstermin Ende April in Haft zu lassen. Alle fünf Beschuldigten beteuern ihre Unschuld.

Der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident und Kreml-Kritiker Boris Nemzow war in der Nacht zum 28. Februar auf der Großen Moskworezki-Brücke unweit des Kreml erschossen worden.

“Der Tatort ist so populär, dass sich die Opposition da versammelt, während sein Grab vergesen ist”

Nach Darstellung des Anwalts der Familie Nemzow haben die Tatverdächtigen einen Teil der ihnen für den Mord versprochenen Summe von umgerechnet rund 240.000 Euro bereits erhalten.