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Reaktion auf Massaker an Universität: Kenia stoppt Geldtransfer und sperrt Konten

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Von Euronews
Reaktion auf Massaker an Universität: Kenia stoppt Geldtransfer und sperrt Konten

<p>Nach dem blutigen <a href="http://de.euronews.com/2015/04/07/trauer-und-wut-ueber-behoerden-nach-terroranschlag-auf-universitaet-in-garissa/">Terrorangriff auf die Universität Garissa</a> hat Kenia 13 Geldinstitute schließen lassen. </p> <p>Das Innenministerium in Nairobi erklärte, über die Firmen werde möglicherweise die Finanzierung islamistischer Attacken aus dem Nachbarland Somalia<br /> abgewickelt.</p> <p>Zudem seien die Konten von 85 Privatpersonen, Geschäften und Hotels eingefroren worden.</p> <p>Das kenianische Verteidigungsministerium stellte für jede Familie <a href="http://de.euronews.com/2015/04/07/kenia-sicherheitskraefte-brauchten-acht-stunden-um-nach-garissa-zu-kommen/">der 147 Anschlagsopfer</a> rund 1000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Außerdem übernimmt es die Beerdigungskosten.</p> <p>Die Identifizierung der Opfer war auch knapp eine Woche nach dem Attentat noch nicht abgeschlossen.</p> <p>Ein trauernder Vater sagte: </p> <p>“ich habe kein Mitgefühl für die Terroristen. Ich habe meinen Jungen morgens in die Schule gebracht und jetzt ist er tot. Ich habe viel in den Jungen investiert: während der Kindheit, in der Schule und dann in der Universität. Ich habe mich verschuldet und meine anderen Kinder vernachlässigt, weil mein Junge sich so gut entwickelt hatte.”</p> <p>In einem überwiegend von Somaliern mit kenianischen Wurzeln bewohnten Stadtteil von Nairobi demonstrierten zahlreiche Menschen gegen den mutmaßlichen Urheber des Terroranschlags, die somalische Al-Shabaab-Miliz.</p> <p>Auf Plakaten und Bannern verfluchten die Demonstranten die Miliz als bösartig und gewalttätig.</p> <p>Die Al-Shabaab werden von der Regierung in Nairobi für mehr als 400 Morde in Kenia allein in den vergangenen zwei Jahren verantwortlich gemacht.</p>