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Racheakt im Mailänder Justizpalast: Angeklagter erschießt drei Menschen

Ein Angeklagter hat in einem Gericht in Mailand aus Rache drei Menschen erschossen, darunter auch einen Richter und einen Anwalt. Insgesamt habe der

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Racheakt im Mailänder Justizpalast: Angeklagter erschießt drei Menschen

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Ein Angeklagter hat in einem Gericht in Mailand aus Rache drei Menschen erschossen, darunter auch einen Richter und einen Anwalt.

Meinung

Der Krankenwagen traf erst zwanzig Minuten später ein

Insgesamt habe der Täter laut Staatsanwaltschaft 13 Schüsse abgegeben.

Der 57-Jährige versteckte sich nach der Tat zunächst in dem Justizpalast im Zentrum Mailands, bevor er per Motorrad flüchtete und kurz darauf etwa zehn Kilometer entfernt festgenommen wurde

Zwei Menschen wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft verletzt, einer von ihnen schwer.

Anwalt Giovanni Caracciolo war Augenzeuge:

“Ich habe einen Kollegen gesehen. Er lag neben seiner Aktentasche auf den Stufen und wurde von Sanitätern versorgt. Der Krankenwagen traf erst zwanzig Minuten später ein.”

Einen Richter der Konkursabtelung erschoss der Angeklagte in dessen Büro. Zuvor hatte er die tödlichen Schüsse im Gerichtssaal abgefeuert.

Der Täter war in einem Insolvenzverfahren wegen betrügerischen Bankrotts angeklagt.

Innenminister Angelino Alfano reagierte bestürzt:

“Die Tat hier in Mailand war extrem bösartig und nicht akzeptabel. So etwas ist in unserem Land schon vorher geschehen und es hätte eigentlich nicht wieder passieren dürfen.”

Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa erklärte der Angreifer nach seiner Festnahme, er habe sich an denjenigen rächen wollen, die ihn ruiniert hätten.

Die Sicherheitsschleuse in dem streng bewachten Gebäude hatte der 57-Jährige wahrscheinlich mit Hilfe eines gefälschten Ausweis umgangen.