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Obama und Castro begrüßen sich beim Amerika-Gipfel

Zwei Männer, ein Händedruck – das Shakehands von US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raul Castro stand im Mittelpunkt beim Auftakt des

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Obama und Castro begrüßen sich beim Amerika-Gipfel

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Zwei Männer, ein Händedruck – das Shakehands von US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raul Castro stand im Mittelpunkt beim Auftakt des Amerika-Gipfels in Panama-Stadt. Heute soll es dann am Rande des Gipfels ein erstes direktes Gespräch zwischen Obama und Castro geben, dem bereits historische Bedeutung beigemessen wird. Vor Beginn des Gipfels mit Eröffnungsfeier und Staatsbankett hatte sich Obama mit kubanischen Regime-Kritikern getroffen und an einem Wirtschaftsforum teilgenommen. “Wir respektieren die Unterschiede zwischen unseren Ländern,” sagte er vor den Wirtschaftsvertretern, “die Tage, in denen es so schien, als könnten sich die USA in dieser Region überall ungestraft einmischen, die sind vorbei. Die Vereinigten Staaten schlagen ein neues Kapitel auf in ihrem Verhältnis zu Kuba. Ich hoffe, das wird auch dazu beitragen, die Lebensverhältnisse der Kubaner zu verbessern.”

Zuletzt fand ein Treffen der Staatsoberhäupter beider Länder vor fast sechzig Jahren statt. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro war dagegen nicht in Feierlaune. Er besuchte in Panama als allererstes ein ganz besonderes Denkmal: Es erinnert an die Opfer der US-amerikanischen Invasion im Jahre 1989. Ein Zeichen dafür, dass auf diesem Gipfel wohl nicht nur eitel Sonnenschein herrschen wird.