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Anlauf zur Präsidentschaft: Hillary Clinton will es noch einmal wissen

Dass sie ihr Wollen heute offiziell bekanntgibt, deutet sich seit einigen Tagen an.Tritt sie an, ist sie in den Reihen ihrer Demokratischen Partei die eindeutige Favoritin.

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Anlauf zur Präsidentschaft: Hillary Clinton will es noch einmal wissen

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Hillary Clinton will es noch einmal wissen: Dass sie nächstes Jahr Präsidentin der USA werden will, ist sicher.

Dass sie ihr Wollen heute offiziell bekanntgibt, deutet sich seit einigen Tagen an.

Tritt sie an, ist sie in den Reihen ihrer Demokratischen Partei die eindeutige Favoritin – jedenfalls nach jetzigem Stand; bis zur Wahl sind es noch gut anderthalb
Jahre.

Amtsinhaber Barack Obama muss nach zwei Amtszeiten abtreten.

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten 2008 hatte sich der damals unbekannte Obama gegen die favorisierte Clinton durchgesetzt.

Auch diesmal erscheinen mögliche Gegenkandidaten als schwach; wie schnell Dinge ins Rutschen kommen können, hat aber gerade erst die Affäre um Clintons Emailkonten gezeigt.

Und auch wenn Clinton die Kandidatur ihrer Partei gewinnt, müsste sie dann ja noch den Bewerber der Republikanischen Partei schlagen, um Amerikas erste Präsidentin zu werden.

Dort haben schon die Senatoren Ted Cruz und Rand Paul ihre Bewerbung erklärt; Marco Rubio, ebenfalls ein Senator, wird morgen nachziehen, andere wie Jeb Bush werden noch folgen.

Die Republikaner schießen sich schon auf Clinton ein, besonders auf ihre lange Vergangenheit in Washington – zusammen mit Ehemann Bill Clinton – und die politische Affären jener Zeit.

Eins ist klar: Auf eine Botschaft von Wandel und Veränderung wie Obama vor seinem ersten Wahlsieg kann sie nicht bauen: Hillary Clinton ist politisch gesehen das Gegenteil davon.