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Australien: Regierung will Impfgegner bestrafen

Die australische Regierung will Impfgegnern Sozialleistungen entziehen. Wie Premier Tony Abbott bekannt gab, sollen Eltern, die ihre Kinder nicht

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Australien: Regierung will Impfgegner bestrafen

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Die australische Regierung will Impfgegnern Sozialleistungen entziehen. Wie Premier Tony Abbott bekannt gab, sollen Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, ab 2016 zum Beispiel keine Hilfen mehr für Kinderbetreuung erhalten. Ausnahmen werde es in nur wenigen Fällen geben. Die Maßnahme solle dafür sorgen, dass Kinder und Familien so gut wie möglich geschützt werden, so Abott. “Wenn man will, kann man sich dagegen entscheiden, seine Kinder impfen zu lassen, aber wenn man das nicht aus religiösen oder medizinischen Gründen tut, dann hat man kein Anrecht mehr auf Zuschüsse”, sagte der Premier. “Diese Regierung sagt: keine Impfung, kein Geld.”

Meinung

Diese Regierung sagt: keine Impfung, kein Geld.

Wie viel die Regierung durch die Maßnahme sparen werde, wollte Abott nicht sagen. Die Opposition unterstützt das Vorhaben.

Die Impfquote bei Unterfünfjährigen liegt in Australien bei über 90 Prozent. Die Zahl der geimpften Kinder hat allerdings in den vergangenen zehn Jahren deutlich abgenommen. Auch in Deutschland sprachen sich Politiker jüngst nach einer Masernwelle in Berlin für eine Impfpflicht aus.