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Speed: Rosberg wettert gegen Hamilton - Márquez gewinnt

Ganz klar: Lewis Hamilton ist der Eroberer von Shanghai. Der Brite ist Rekordsieger beim Grand Prix von China und hat ein perfektes Wochenende hinter

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Speed: Rosberg wettert gegen Hamilton - Márquez gewinnt

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Ganz klar: Lewis Hamilton ist der Eroberer von Shanghai. Der Brite ist Rekordsieger beim Grand Prix von China und hat ein perfektes Wochenende hinter sich. Zuerst die Pole Position und die schnellste Rundenzeit und dann auch noch das Wichtigste: der Tagessieg.

Meinung

Lewis hat nur in seinem eigenen Interesse gehandelt, damit aber das optimale Teamergebnis in Frage gestellt. Darüber müssen wir ernsthaft reden.

Es war bereits der vierte Triumph auf der Strecke. Damit hat er den Großen Preis von China so oft gewonnen wie kein anderer. Sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg fuhr auf den zweiten Platz, Sebastian Vettel schaffte es im Ferrari als Dritter über die Ziellinie.

Hamilton dominierte das Rennen von Anfang an und zeigte keinerlei Schwächen und Macken. Direkt nach dem Start fuhr er den anderen vorneweg, einzig Rosberg konnte mithalten. Souverän verteidigte Hamilton so seinen Sieg vom Vorjahr.

In der Gesamtwertung liegt er nun mit 68 Punkten vor Vettel und Rosberg auf Platz eins.

Rosberg keilt gegen Stallkollegen Hamilton
Trotz Hamiltons beeindruckendem Sieg, war nicht jeder so ganz glücklich im Rennstall Mercedes. Pilot Nico Rosberg etwa beklagte sich über Hamiltons Hang zur Entdeckung der Langsamkeit. Die Beziehung der beiden Stallgefährten hat schon bessere Tage erlebt.

Nico Rosberg ist nach dem Großen Preis von China gar nicht zum Lachen zumute. Nicht so sehr, weil er hinter Lewis Hamilton als Zweiter ins Ziel kam. Nein, er wirft seinem Stallkollegen vor, stellenweise zu langsam gefahren zu sein. Dadurch sei er, Rosberg, unter Druck durch Sebastian Vettel geraten, was ihm sein Rennen zerstört und alle Chance genommen habe. Hamilton habe bei dem Rennen nur im eigenen Interesse gehandelt und nicht an das Team gedacht. Darüber werde man intern reden müssen, so Rosberg. Hamilton wiederum entgegnete, es sei nicht seine Aufgabe, sich um Rosbergs Rennen zu kümmern. Der habe ja nicht mal versucht, ihn zu überholen.

Schumachers letzter Sieg
Lewis Hamilton hat jetzt vier Siege auf seinem Shanghai-Konto. Zum Vergleich: Michael Schumacher gelang dort nur ein, allerdings bedeutungsschwangerer, Erfolg.

Am 1. Oktober 2006 sauste Schumacher in Shanghai mit seinem roten Ferrari ein letztes Mal auf den ersten Platz. Er verwies dabei Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella auf die Plätze zwei und drei. Es war gleichzeitig der erste und einzige Sieg des 91-fachen Grand-Prix-Gewinners Schumachers in der chinesischen Metropole. Überhaupt gelang es dem siebenfachen Rekordweltmeister in Shanghai nur ein Mal, einen Platz auf dem Podest zu erfahren.

Marc Márquez
Nach dem enttäuschenden fünften Platz im ersten Saisonrennen beim Grand Prix von Katar wollte Marc Márquez unbedingt Boden gut machen in den USA.

Und er hat es geschafft: In Austin/Texas hat Márquez seinen ersten Saisonsieg in der Motorrad-Weltmeisterschaft errungen.

Der Spanier setzte sich auf seiner Honda im Rennen der MotoGP klar durch. Damit hat er den Wettbewerb in den USA zum dritten Mal gewonnen – und zum dritten Mal in Folge.

Hinter ihm konnte der Italiener Andrea Dovizioso auf Ducati den Katar-Sieger Valentino Rossi auf Yamaha auf Distanz halten.

Rossi verteidigte aber die WM-Führung.

Der deutsche Yamaha-Pilot Stefan Bradl arbeitete sich mit einer couragierten Leistung vom 14. Startplatz auf Rang elf vor, stürzte dann aber zu Beginn der dritten Runde und schied unverletzt aus.