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Germanwings: Chaos in Köln nach Bombendrohung per E-Mail

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Germanwings: Chaos in Köln nach Bombendrohung per E-Mail

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Am Ende ist eine Ersatzmaschine mit fast sieben Stunden Verspätung kurz vor 1 Uhr morgens nach Mailand aufgebrochen. Aber zuvor war die Aufregung riesig.

Der Flug 4U826 von Köln-Bonn nach Mailand befand sind nach 18 Uhr schon auf dem Weg zum Rollfeld, als der Start abgebrochen wurde. Der Flughafen hatte eine Bombendrohung per E-Mail erhalten. Die Piloten wurden über vom Tower zum Evakuieren des Flugzeugs aufgefordert. An Bord des Airbus A320 waren 126 Passagiere, die vor der Crew das Flugzeug an einer für Evakuierungen vorgesehenen Stelle des Flughafens verlassen mussten.

Spürhunde untersuchten dann stundenlang die Maschine. Der Flug nach Mailand mit einem anderen Fliugzeug wurde vorbereitet.

Nach dem Airbus wurde auch das Gepäck stundenlang untersucht, die Passagiere wurden befragt. 20 von ihnen wollten offenbar um 1 Uhr morgens nicht mehr mitfliegen.

Beim Flug nach Mailand am Sonntagabend gab es aber zumindest keine direkten Twitter-Berichte von genervten Passagieren. Die Tweets des Journalisten Ulli Tückmantel über einen stundenlang verspäteten Flug hat FOCUS in einem Artikel zusammengestellt mit dem Titel Technischer Defekt? Germanwings hört auf zu lügen Dass es darin nur um einen verspäteten Flug von London nach Düsseldorf geht, stellt der Leser erst später fest.