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Jemen: Stadion und Militärakademie unter Beschuss aus der Luft

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Von Euronews
Jemen: Stadion und Militärakademie unter Beschuss aus der Luft

<p>Das saudi-arabische Militär hat neue Aufnahmen von Luftschlägen gegen mutmaßliche Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen veröffentlicht.</p> <p>Ziele sollen unter anderem ein Stadion in der Hauptstadt Sanaa und eine Militärakademie gewesen sein.</p> <p>Laut Medienberichten kamen dabei zahlreiche Zivilisten ums Leben.</p> <p>Ein von Saudi-Arabien geführtes arabisches<br /> Militärbündnis fliegt <a href="http://de.euronews.com/2015/04/13/jemen-saudi-arabien-bombardiert-weiter-huthi-miliz-praesidentenpalast-/">seit mehr als zwei Wochen</a> Luftangriffe gegen die Huthis.</p> <p>Die <a href="http://de.euronews.com/2015/03/28/saudi-arabien-verteidigt-eingreifen-im-jemen/">mutmaßlich vom Iran unterstützten schiitischen Rebellen</a> kämpfen gegen sunnitische Anhänger des ins Ausland geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur<br /> Hadi.</p> <p>Nach Angaben regionaler Stämme starteten die Huthis jetzt auch östlich von Sanaa und der strategisch wichtigen Hafenstadt Aden militärische Operationen, um weiter in den Osten des Landes vorzudringen.</p> <p>Im umkämpften Aden leidet die Zivilbevölkerung massiv unter Versorgungsengpässen und explodierenden Preisen für Lebensmittel und Treibstoffe: </p> <p>“Brot ist viel zu teuer und alles wird immer schlimmer. Es gibt weder Sicherheit noch Stabilität. Nichts.”</p> <p>Ein anderer Einwohner von Aden sagte:</p> <p>“Wir müssen für Brot und Benzin Schlange stehen. Der Strom ist weg, die Menschen haben kein Wasser. Sie haben nichts. Die Regierung muss dringend eine Lösung finden.”</p> <p>Laut Medienberichten sollen die Huthi-Rebellen inzwischen Teile von Aden kontrollieren.</p> <p>Saudi-Arabien beschuldigt die Milizen ihre Stellungen und Waffenlager absichtlich in Wohngebieten anzulegen.</p> <p>Die Vereinten Nationen sprechen von mindestens 600 Todesopfern in den vergangenen 20 Tagen und<br /> warnen vor einer humanitären Katastrophe im Jemen.</p>