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Russland erlaubt Raketenlieferung an Iran

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Von Euronews
Russland erlaubt Raketenlieferung an Iran

<p>Russland liefert nun doch wie geplant Fliegerabwehrraketen an Iran.</p> <p>Das erlaubt zumindest erst einmal <a href="http://en.kremlin.ru/events/president/news/49248;">ein Erlass von Präsident Wladimir Putin</a> ob und wann tatsächlich geliefert wird, ist offen.</p> <p>Das Waffengeschäft mit Iran über Raketen vom Typ S-300 war 2010 gestoppt worden, im Zuge der internationalen Sanktionen. </p> <p>Damals hatte der Weltsicherheitsrat <a href="http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=S/RES/1929(2010">eine Entschließung verabschiedet</a>), die ein weitgehendes Waffenembargo gegen Iran bedeutete.</p> <p>Russland will die Sanktionen nun möglichst schnell beenden, nachdem sich vor allem westliche Staaten und Iran Anfang des Monats auf ein Rahmenabkommen einigten, das Irans umstrittene Kernforschung regeln soll.</p> <p>Ende Juni soll auf dieser Grundlage ein Abkommen stehen, das die rechtlichen und technischen Einzelheiten enthält.</p> <p>Außerdem wurde jetzt bekannt, dass Russland Iran große Mengen an Erdöl abnimmt; dafür liefert es zum Beispiel Getreide und Baumaterialien.</p> <p>Das teilte der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow mit.</p> <p>Nach seinen Angaben verstößt dieses Tauschgeschäft nicht gegen die Sanktionen.</p> <p>Zu den Sanktionen kam es, weil westliche Länder glauben, Iran wolle Kernwaffen.</p> <p>Das Land selber aber ist auf dem Standpunkt, seine Kernforschung diene friedlichen Zwecken und sei daher laut Atomwaffensperrvertrag erlaubt.</p>