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Russland erlaubt Raketenlieferung an Iran

Das Waffengeschäft mit Iran über Raketen vom Typ S-300 war 2010 gestoppt worden, im Zuge der internationalen Sanktionen.

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Russland liefert nun doch wie geplant Fliegerabwehrraketen an Iran.

Das erlaubt zumindest erst einmal ein Erlass von Präsident Wladimir Putin ob und wann tatsächlich geliefert wird, ist offen.

Das Waffengeschäft mit Iran über Raketen vom Typ S-300 war 2010 gestoppt worden, im Zuge der internationalen Sanktionen.

Damals hatte der Weltsicherheitsrat eine Entschließung verabschiedet), die ein weitgehendes Waffenembargo gegen Iran bedeutete.

Russland will die Sanktionen nun möglichst schnell beenden, nachdem sich vor allem westliche Staaten und Iran Anfang des Monats auf ein Rahmenabkommen einigten, das Irans umstrittene Kernforschung regeln soll.

Ende Juni soll auf dieser Grundlage ein Abkommen stehen, das die rechtlichen und technischen Einzelheiten enthält.

Außerdem wurde jetzt bekannt, dass Russland Iran große Mengen an Erdöl abnimmt; dafür liefert es zum Beispiel Getreide und Baumaterialien.

Das teilte der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow mit.

Nach seinen Angaben verstößt dieses Tauschgeschäft nicht gegen die Sanktionen.

Zu den Sanktionen kam es, weil westliche Länder glauben, Iran wolle Kernwaffen.

Das Land selber aber ist auf dem Standpunkt, seine Kernforschung diene friedlichen Zwecken und sei daher laut Atomwaffensperrvertrag erlaubt.