Eilmeldung

Eilmeldung

Eine Reise durch die Geschichte der Esskultur

Sie lesen gerade:

Eine Reise durch die Geschichte der Esskultur

Schriftgrösse Aa Aa

Lebensmittel, Kunst und Design werden derzeit in Mailand zelebriert. Im Triennale Museum wurde die Ausstellung “Kunst und Ernährung: Rituale seit

Lebensmittel, Kunst und Design werden derzeit in Mailand zelebriert. Im Triennale Museum wurde die Ausstellung “Kunst und Ernährung: Rituale seit 1851” eröffnet. Sie widmet sich der Entwicklung von Mensch und Ernährung. Die Ausstellung folgt dabei dem roten Faden der Expo 2015 und dem Thema “Den Planeten ernähren, Energie für das Leben.”

Architekt Italo Rota erklärte: “In diesem Raum riecht der Besucher den Duft von Kaffee, über Schokolade bis hin zum Brot. Diese Elemente sind auch Bestandteile der Kunstwerke. In dieser Ausstellung geht es nicht nur ums Sehen, sondern es werden alle fünf Sinne einbezogen. Das hilft den Besuchern dabei, komplexe Themen besser zu verinnerlichen. Es geht dabei um Anorexie, Bulimie, aber auch um den Genuss eines farbenfrohen Kuchens.”

Ein Highlight der Ausstellung ist der “Autarca” ein ganz besonderer Tisch, der 1936 entworfen wurde. Die Überraschung befindet sich in der Mitte des Tisches. Wenn man den Griff dreht, dann heben sich verschiedene Ebenen und darauf ist alles zu finden, was das Herz begehrt. Die Gäste konnten so in Ruhe essen, ohne dass das Personal hinter ihnen stand.

Kurator Germano Celant sagte: “Das Ziel dieser Ausstellung ist es, der Öffentlichkeit die Geschichte zwischen 1851, dem Jahr der ersten Weltausstellung in London, bis heute zur Expo 2015 näher zu bringen. Das Thema Essen wird auf allen möglichen Ebenen untersucht: in der Fotografie, im Kino, in der Literatur, in Gemälden und Skulpturen, damit sich die Besucher, ein umfassendes Bild von der intellektuellen Arbeit rund um das Thema Ernährung machen können.”

Die Ausstellung ist eine künstlerische Reise durch die Geschichte der Esskultur.
Gezeigt werden auch Filme aus verschiedenen Epochen und Kunstwerke von
Andy Warhol, Georges Braque, Pablo Picasso, Giorgio Morandi und Dennis Oppenheim.