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Italien: Auffangstationen an ihren Grenzen

1200 Flüchtlinge sind in der Nacht in Italien angekommen. Weil sich das Wetter gebessert hat, erreichen derzeit Tausende Flüchtlinge Italien, wo die

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Italien: Auffangstationen an ihren Grenzen

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1200 Flüchtlinge sind in der Nacht in Italien angekommen. Weil sich das Wetter gebessert hat, erreichen derzeit Tausende Flüchtlinge Italien, wo die Auffangstationen an ihren Grenzen sind.

Der Nachfolge-Einsatz der italienischen Rettungsaktion “Mare Nostrum” für Flüchtlinge im Mittelmeer “Triton” läuft unter Führung der EU-Grenzagentur Frontex.

Die italienische EU-Abgeordnete Cécile Kashetu Kyenge erklärte, die Flüchtlinge müssten zu einem zentralen Programmpunkt europäischer Politik gemacht. Sie sagte: “Wir dachten, mit dem Triton-Einsatz gäbe es weniger Tote als mit Mare Nostrum. Doch dies ist nicht der Fall. Es gibt mehr Tote. Deshalb muss die europäische Politik das in Betracht ziehen. Wir appellieren an das Gewissen der Mitgliedsstaaten, damit wir aus dieser Notsituation herauskommen und einen strukturierten Lösungsansatz umsetzen können.”

400 Menschen ertranken nach Angaben der Hilfsorganisation “Save the Children” vor der libyschen Küste, als ihr Schiff kenterte. Die Organsiation beruft sich bei dieser Zahl auf Angaben anderer Flüchtlinge.