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Revolver statt Taser in Oklahoma: Staatsanwaltschaft klagt Hilfssheriff wegen Totschlags an

Die Staatsanwaltschaft in Oklahoma hat einen Hilfssheriff wegen Totschlags angeklagt. Er hatte einen flüchtenden Schwarzen mit eine Schuss getroffen

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Revolver statt Taser in Oklahoma: Staatsanwaltschaft klagt Hilfssheriff wegen Totschlags an

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Die Staatsanwaltschaft in Oklahoma hat einen Hilfssheriff wegen Totschlags angeklagt. Er hatte einen flüchtenden Schwarzen mit eine Schuss getroffen und spricht von einem Versehen.

Meinung

Entweder er hat nicht wirklich drüber nachgedacht, oder er entschied sich bewusst dafür, zu schießen und später nachzudenken.

Das Opfer ist erneut ein zum Todeszeitpunkt unbewaffneter schwarzer Mann. Er hatte einem Undercover-Polizisten in Tulsa eine illegale Waffe verkauft, war aber geflohen, als er die Falle bemerkte. Der Fall trug sich Anfang April zu, jüngst wurden die Videoaufnahmen dazu veröffentlicht.

Der Schütze, ein Hilfssheriff, will bei der Festnahme den Taser mit dem Revolver im Gürtel verwechselt haben, bevor er abdrückte. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Verschulden durch den Schützen aus, genau wie die Familie des Getöteten. Eine Verwechslung halten sie für unwahrscheinlich, den Gebrauch der Waffe für ungerechtfertigt.

“Das war nicht nötig”, so der Bruder des Getöteten. “Entweder er hat nicht wirklich drüber nachgedacht, oder er entschied sich bewusst dafür, zu schießen und später nachzudenken.”

Der 73-jährige Hilfssheriff kommt eigentlich aus der Versicherungsbranche, war aber ausgebildet worden. Die Polizeikamera, die ein Beamter an der Weste trug, zeichnete auch den Schuss auf: “Ich habe ihn angeschossen, tut mir leid”, sagt der Hilfssheriff darauf.

“Der Mann ist geflohen”, so ein Sprecher der Polizeibehörde in Tulsa. “Und als man versuchte, ihn zu überwältigen und es ein Handgemenge gab, kam der Hilfssheriff und versuchte, ein nicht-tödliches Gerät zu verwenden. Dabei griff er aus Versehen zu seiner Handfeuerwaffe.”

Wie das Video dokumentiert, klagte der Verdächtige nach dem Schuss, er sei getroffen worden. Wie ernst, bemerkten die Polizisten, eigenen Aussagen nach, aber erst nach einiger Zeit. Der Festgenommene starb eine Stunde später im Krankenhaus.