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Folgen des IS-Terrors: USA versprechen Irak humanitäre Hilfe

Die USA wollen den vom Kampf gegen die Terrormiliz IS schwer gezeichneten Irak finanziell unterstützen. US-Präsident Barack Obama hat dem irakischen

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Folgen des IS-Terrors: USA versprechen Irak humanitäre Hilfe

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Die USA wollen den vom Kampf gegen die Terrormiliz IS schwer gezeichneten Irak finanziell unterstützen. US-Präsident Barack Obama hat dem irakischen Regierungschef Haidar al-Abadi humanitäre Hilfe in Höhe von 200 Millionen Dollar versprochen.

Die irakischen Sicherheitskräfte hatten zuletzt Boden gut gemacht im Kampf gegen die Dschihadisten. Doch Experten warnen bereits, ein Sieg über den IS bedeute nicht das Ende aller Probleme.

“Alles dreht sich momentan um den Kampf gegen die IS-Miliz”, so Denise Natali von der Nationalen Verteidigungsuniversität. “Doch die Gefahr, die vom IS ausgeht, überlagert die Konflikte über Gebiete, Ressourcen und Einnahmen. Wie eint man ein Land voller verschiedener Milizen? Wie bringt man Menschen dazu, in ihre Heimat zurückzukehren und dort zu leben, wo sie von ihren Nachbarn abgeschlachtet wurden und umgekehrt.”

Obama betonte, dass die vom Iran unterstützten schiitischen Milizen die Souveränität des Iraks respektieren und sich der Regierung des Landes unterstellen müssten. Diese Milizen spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen den IS.

Der Euronews-Reporter erklärt: “Abadi genießt bei der Obama Regierung sehr viel mehr Vertrauen als sein Vorgänger Al-Maliki. Trotzdem: Der Irak sieht sich im Kampf gegen die IS-Miliz noch immer großen Herausforderungen gegenüber. Bislang ungeklärt ist auch, wie man mit den pro-iranischen Milizen umgehen und wie man das Milliarden-Defizit stopfen will.”