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Hilfsorganisation: 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Auf Sizilien sind erneut rund 250 Flüchtlinge eingetroffen, die ursprünglich von der italienischen Küstenwache nach Lampedusa geleitet worden waren

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Hilfsorganisation: 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

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Auf Sizilien sind erneut rund 250 Flüchtlinge eingetroffen, die ursprünglich von der italienischen Küstenwache nach Lampedusa geleitet worden waren. Derzeit kommen Tausende Migranten vor allem aus Afrika südlich der Sahara und aus Syrien in Italien an. Viele Boote starten in Libyen. Seit Freitag hat die Küstenwache etwa 8500 Menschen gerettet. Viele Auffanglager in Italien sind vollkommen überfüllt.

Hilfsorganisationen befürchten, dass bei einem weiteren Schiffsunglück vor der libyschen Küste gut 400 Flüchtlinge ertrunken sind. Das gehe aus Schilderungen von Überlebenden hervor, hiess es. Die italienische Küstenwache hatte am Montag 144 Flüchtlinge von einem Boot gerettet, das vor der Küste Libyens gekentert war. Neun Leichen konnten bislang geborgen werden. Mehrere verdächtige Schleuser wurden festgenommen.

Bereits zweimal in diesem Jahr haben mutmaßliche Menschenschmuggler vor der Küste Libyens in Schnellbooten auf aggressive Weise verlassene Flüchtlingsboote erbeutet. Experten vermuten, dass ihnen die Boote knapp werden.