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Ultraschall macht virtuelle Objekte spürbar

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Ultraschall macht virtuelle Objekte spürbar

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Davon träumt so manch ein DJ – den Sound mit simplen Gesten regeln, ohne irgendwelche Schieber oder Tasten zu berühren. Britische Forscher haben eine

Davon träumt so manch ein DJ – den Sound mit simplen Gesten regeln, ohne irgendwelche Schieber oder Tasten zu berühren. Britische Forscher haben eine Technologie entwickelt, mit der das eines Tages möglich sein könnte.

Das haptische Display gibt dem Nutzer nicht nur das Gefühl, ein virtuelles Objekt zu ertasten, sondern lässt ihn damit interagieren. “Der Eindruck wird über Ultraschall erzeugt:http://www.heise.de/tr/artikel/Virtuelle-Objekte-zum-Fuehlen-2183949.html. Dabei sorgen die Ultraschallwellen für gezielte Vibrationen, die auf den Fingerspitzen zu spüren sind.

Sriram Subramanian, Mitentwickler des Projekts: “Wenn Sie in einen Nachtklub oder ein Rockkonzert gehen, spüren Sie die Bässe in ihrer Brust. Es ist genau dasselbe Prinzip, Sie spüren die Vibration der Schallwellen. Wir benutzen niederfrequenten Ultraschall, etwa 40 kHz. Auf diese Weise können wir einen präzisen Punkt auf der Fingerspitze oder der Handfläche anvisieren. Und Sie spüren diese Vibration ebenso genau.”

Noch steckt die Technologie in der Testphase. Doch sie hat großes Potenzial, sagen die Entwickler. Diverse Anwendungen wären denkbar. Nicht nur interaktive Hologramme, eine virtuelle Umgebung, die sich per Gestensteuerung manipulieren lässt.

Sriram Subramanian, Mitentwickler des Projekts: “Die berührungslose Bedienung ist ein wichtiger Trend. Die Interaktion kommt dem User entgegen. Statt zum Lichtschalter zu gehen, strecken Sie Hand aus, und das Licht geht an.”

Ultrahaptics heißt das System und könnte eines Tages in unserem Haushalt Einzug halten. Die Entwickler setzen auf die Bereiche Verbrauchelektronik, Haushaltsgeräte und Automobilindustrie.