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Flüchtlinge erreichen Lampedusa mit Verbrennungen

Das Elend der Flüchtlinge im Mittelmeer kennt offenbar kein Ende: Etwa 20 Menschen haben die italienische Insel Lampedusa mit zum Teil schweren

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Flüchtlinge erreichen Lampedusa mit Verbrennungen

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Das Elend der Flüchtlinge im Mittelmeer kennt offenbar kein Ende: Etwa 20 Menschen haben die italienische Insel Lampedusa mit zum Teil schweren Verbrennungen erreicht. Wie Augenzeugen berichteten, wurden die Migranten in einem Schleuserlager in Libyen verletzt. Barbara Molinario, Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR berichtet, was die Überlebenden ihr erzählt haben: “Bei der Explosion eines Gaskochers gab es mehrere Tote und viele Verletzte. Die Schleuser haben die Flüchtlinge nicht ins Krankenhaus gelassen, sodass sie mehrere Tage lang nicht behandelt wurden. Die Migranten wurden in ein Schlauchboot gesetzt. Als die Rettungskräfte kamen, waren sie schon zwei Tage auf See, sie waren abgedriftet, denn das Schlauchboot hatte viel Luft verloren.”

In Italien wurden die Verletzten ins Krankenhaus gebracht, einige wurden zur Behandlung nach Sizilien transportiert. Auf dem Boot fand man laut UNHCR auch die Leiche einer Frau, die offenbar an den Brandverletzungen gestorben war. Insgesamt brachte die italienische Marine am Freitag etwa 70 Menschen nach Lampedusa.

Unter den Dutzenden am Freitag vor der sizilianischen Küste geretteten Flüchtlingen war auch ein drei Monate altes, plötzlich erkranktes Kind. Die Rettungskräfte brachten es in ein Krankenhaus in Palermo.