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US-Soldaten trainieren ukrainische Kollegen

Kanada schickt ebenfalls Ausbilder. Russland warnt vor Destabilisierung der Situation.

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US-Soldaten trainieren ukrainische Kollegen

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Während Barack Obama noch überlegt, ob die USA der Ukraine tödliche Waffen liefern sollen, helfen die Vereinigten Staaten ihren ukrainischen Verbündeten auf andere Weise. Etwa 250 amerikanische Soldaten sind in die Ukraine gereist, um den dortigen Truppen Militärarbeit nach NATO-Standards beizubringen.

In Starichi, einem kleinen Ort in der Westukraine nahe der polnischen Grenze, fand die Antrittszeremonie statt. Fernab der Kampfzone trafen diese US-Soldaten auf ihre ukrainischen Kollegen.

“Wir werden sie an unseren Waffensystemen ausbilden”, sagte Cayle Reed, Major der US-Army. “Dann werden wir ihnen Gelegenheit geben, zu üben. Und am Ende werden wir überprüfen, was sie gelernt haben. Das soll ihnen helfen, sich zu verbessern.”

Anwesend war auch der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko. Er setzt große Hoffnungen in das Engagement der Amerikaner, die bisher 75 Millionen Dollar an Hilfe zugesagt haben: “Meine Entscheidung als Kommandant der Streitkräfte, eine neue, hochqualitative Armee aufzubauen, wird mit Hilfe unserer amerikanischen Partner Realität.”

Demnächst will Kanada ebenfalls 200 Soldaten als Ausbilder schicken. In Russland kommt das nordamerikanische Engagement schlecht an. Ein Kreml-Sprecher sagte, das Training könne die Situation destabilisieren.