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Jemen-Konflikt: USA verstärken Flotte im Golf von Aden

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Von Euronews
Jemen-Konflikt: USA verstärken Flotte im Golf von Aden

<p>Die <span class="caps">USA</span> verstärken laut Medienberichten ihre Flotte vor der jemenitischen Küste mit dem Flugzeugträger “Theodore Roosevelt” und einem Lenkwaffenkreuzer. </p> <p>Hintergrund ist die Sorge vor Waffenlieferungen durch iranische Schiffe an die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen.</p> <p>Seit Ende März bombardiert eine von Saudi-Arabien geführte regionale Allianz Stellungen und Waffenlager der Huthis.</p> <p>Beim <a href="http://de.euronews.com/2015/04/20/dutzende-tote-nach-angriff-auf-rebellen-lager-im-jemen/">jüngsten Angriff saudischer Kampfflugzeuge</a> auf eine mutmaßliche Militärbasis in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind 40 Zivilisten getötet worden. Mehr als 300 Menschen erlitten nach Angaben von Krankenhausärzten Verletzungen.</p> <p>Die angegriffene Basis liegt auf einer Anhöhe über dicht besiedeltem Gebiet. Durch die Wucht der Detonationen stürzten viele Wohnhäuser ein.</p> <p>Nach UN-Angaben wurden im Jemen bei Luftangriffen und Kämpfen am Boden <a href="http://de.euronews.com/2015/04/04/jemen-huthis-in-aden-zurueckgedraengt-un-warnt-vor-humanitaerer-katastrophe/">binnen vier Wochen 731 Menschen getötet</a>.</p> <p>Challiss McDonough vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen sagte:</p> <p>“Unsere Teams im Jemen unterstützen trotz der Kampfhandlungen zehntausende Jemeniten und wir stellen auch Flüchtlingen Lebensmittel zur Verfügung.” <blockquote class="twitter-tweet" lang="fr data-scribe-reduced-action-queue="><p>These families fled war in <a href="https://twitter.com/hashtag/Yemen?src=hash">#Yemen</a>: dangerous boat journey across Gulf of Aden to <a href="https://twitter.com/hashtag/Djibouti?src=hash">#Djibouti</a>, then ferry to <a href="https://twitter.com/hashtag/Obock?src=hash">#Obock</a> <a href="http://t.co/UAzE0as68k">pic.twitter.com/UAzE0as68k</a></p>— challiss mcdonough (@challiss) <a href="https://twitter.com/challiss/status/588324680341315584">April 15, 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script><br /> Das Welternährungsprogramm versorgt mittlerweile auch provisorische Flüchtlingscamps außerhalb des Jemen. Zahlreiche Jemeniten sind auf dem Seeweg nach Dschibuti geflohen.</p>