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Flüchtlingsstrom aus Afrika reißt nicht ab

Auch am Mittwoch haben zahlreiche Flüchtlingsboote aus Nordafrika das europäische Festland erreicht. Im italienischen Salerno gingen mehr als 500

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Auch am Mittwoch haben zahlreiche Flüchtlingsboote aus Nordafrika das europäische Festland erreicht. Im italienischen Salerno gingen mehr als 500 Flüchtlinge an Land. Die meisten von ihnen stammen aus dem Sudan, Somalia und Eritrea. Opfer unter den Migranten soll es nicht gegeben haben. Die italienische Küstenwache brachte alle Menschen in Sicherheit. Einige der Flüchtlinge mussten aber wegen Entkräftung medizinisch behandelt werden.

Unterdessen wurde in Malta der Opfer der Flüchtlingstragödie vom Sonntag gedacht. Am Donnerstag werden 24 geborgene Opfer in Malta beigesetzt. Die Marine steht noch immer unter dem Eindruck der Rettungsaktion.

“Wir haben auf hoher See versucht, so viele Menschen wie möglich zu retten”, erklärte der maltesische Marineoffizier Mark Mercieca. “Leider kamen wir nicht rechtzeitig, um sie zu retten. Das hat uns sehr enttäuscht und das hat man in der gesamten Crew auch gespürt. Leider konnten wir nur noch Leichen bergen.”

Mit einer Protestaktion im britischen Brighton hat Amnesty International auf die Lage der Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Dabei hüllten sich die Aktivisten in Leichensäcke. Ähnliche Aktionen gab es auch in anderen europäischen Ländern.