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Bloß nicht den Anschluss verpassen - Facebooks teure Investitionsoffensive

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Bloß nicht den Anschluss verpassen - Facebooks teure Investitionsoffensive

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Facebook bekommt immer mehr ein Kostenproblem. Die Investitionsoffensive für zugekaufte Dienste zehrt am Gewinn. Der brach im vergangenen Quartal um ein Fünftel auf 473 Millionen Euro ein.

Facebook steckt zur Zeit viel Geld in den Ausbau des Messaging-Anbieters WhatsApp, des Fotodienstes Instagram und des Datenbrillen-Herstellers Oculus Rift. Dadurch schossen die operativen Ausgaben im ersten Quartal um 83 Prozent in die Höhe. Die Marketingkosten verdoppelten sich nahezu, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöhten sich sogar um 133 Prozent, so der US-Konzern. Für 2015 wird mit mindestens 55 Prozent Kostenanstieg gerechnet.

Haupteinnahmequelle des Online-Netzwerks mit 1,44 Milliarden Nutzern ist Werbung. Die Anzeigeneinnahmen stiegen im abgelaufenen Quartal um 46 Prozent auf 3 Milliarden Euro. Die Zahl der Nutzer erhöhte sich zum Vorjahr um 13 Prozent. 87 Prozent schalten sich mittlerweile über Smartphones oder Tablets ein.

An der Börse wurde der gesunkene Quartalsüberschuss skeptisch gesehen: Facebook-Aktien gaben im außerbörslichen US-Handel zwei Prozent nach.

su mit Reuters