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Nach Vulkanausbruch in Chile geht die Aschewolke über dem benachbarten Argentinien nieder- eine weitere Eruption ist wahrscheinlich


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Nach Vulkanausbruch in Chile geht die Aschewolke über dem benachbarten Argentinien nieder- eine weitere Eruption ist wahrscheinlich

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Mit einem gewaltigen Ausbruch nach mehr als 40 Jahren Ruhe sorgt der Vulkan Calbuco im Süden Chiles für Angst.
Nach Angaben des Nationalen Geologischen Dienstes (Sernageomin) gab es bisher zwei Eruptionen, eine dritte sei wahrscheinlich. Die kilometerhohe Rauch- und Aschewolke breitet sich weiter aus.

Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet sagte heute auf einer Pressekonferez: “Wir haben entschieden, auch über die 20 Kilometer weite Evakuierungszone hinaus einen Gesundheitsalarm auszurufen. Dies ist eine Situation, die sich entwickeln wird, wir müssen sie also weiter beobachten und abschätzen.” Die Regierung rief in der betroffenen Region den Notstand aus. Mehr als 4500 Menschen sind evakuiert worden, angesichts des Ascheregens wurden 40 000 Schutzmasken bereitgestellt.

Von dem unerwarteten Ausbruch ist auch das benachbarte Argentinien betroffen, wegen des Windes zieht die Aschewolke über die Berge im Nordosten. Selbst in Ortschaften, die bis zu 100 Kilometer vom Vulkan Calbuco entfernt sind, geht massenweise Vulkanasche nieder. Die Ascheschicht ist stellenweise einen halben Meter hoch.

Die Flughäfen und Schulen in der touristischen Region beiderseits der Grenze wurden geschlossen. Der Calbuco gilt als einer der gefährlichsten unter den 90 aktiven Vulkanen in Chile.

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