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Tote, Verletzte und Zerstörung nach Erdbeben in Nepal

Nach dem schweren Erbeben im Himalaya steigt die Zahl der Opfer auch in Nepal stündlich an. Schnell war von mehreren Hundert Toten die Rede

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Tote, Verletzte und Zerstörung nach Erdbeben in Nepal

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Nach dem schweren Erbeben im Himalaya steigt die Zahl der Opfer auch in Nepal stündlich an. Schnell war von mehreren Hundert Toten die Rede. Augenzeugen beschreiben die Zustände in der betroffenen Region um die Hauptstadt Kathmandu als katastrophal.

Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,9 befand sich nur wenige Kilometer unter der Erdoberfläche zwischen Kathmandu und der Stadt Pokhara. Am Mount Everest haben die Erschütterungen Lawinen ausgelöst. Den Behörden zufolge ist das gesamte Land betroffen. In Kathmandu brachten die Erschütterungen vor allem ältere Gebäude zum Einsturz.

Die Versorgung in den Kliniken des Landes geht ob der großen Zahl der Verletzten nur schleppend voran. Die Lage bleibt auch für die Behörden unübersichtlich.

Neben den vielen Toten und Verletzten muss das wirtschaftlich auf den Tourismus angewiesene Land auch den Verlust seines kulturellen Erbes befürchten. Von dem als UNESCO-Kulturerbe eingestuften Dharahara Turm ist kaum etwas übrig. Seine Trümmer sollen Dutzende Menschen verschüttet haben.

Zwar sind Erdstöße im Himalaya nichts Ungewöhnliches – dieses Erbeben aber ist Experten zufolge das schwerste der vergangenen 81 Jahre. Der Wiederaufbau dürfte die Menschen im Land noch lange belasten.