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Indonesien: Neun Ausländer sollen wegen Drogendelikten hingerichtet werden

Trotz internationaler Proteste gehen in Indonesien auf der Insel Nusakambangan die Vorbereitungen für die Vollstreckung der Todesurteile gegen neun

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Indonesien: Neun Ausländer sollen wegen Drogendelikten hingerichtet werden

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Trotz internationaler Proteste gehen in Indonesien auf der Insel Nusakambangan die Vorbereitungen für die Vollstreckung der Todesurteile gegen neun Ausländer weiter. Verwandte und Freunde trafen ein, um die Verurteilten ein letztes Mal zu sehen. Unter den neun Ausländern sind zwei Australier und eine Frau aus den Philippinen. Alle sollen wegen Drogenschmuggel erschossen werden.

Meinung

Drogendelikte fallen nicht in diese Kategorie.

Der australische Regierungschef Tony Abbott sagte: “Die Todesstrafe ist abscheulich. Wir sind gegen die Todesstrafe, bei uns in Australien und im Ausland. Auch jetzt noch tun wir alles, um der indonesischen Regierung klarzumachen, dass die Vollstreckung der Todesurteile nicht im besten Interesse Indonesiens ist.”

Auch in der philippinischen Hauptstadt Manila gingen Tausende auf die Straße, um gegen die Erschießung der philippinischen Frau, Mary Jane Veloso, in Indonesien zu protestierten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Indonesien zur Aussetzung der angekündigten Hinrichtungen auf. “Die Todesstrafe sollte internationalem Recht zufolge – wenn überhaupt – nur für die schlimmsten Verbrechen auferlegt werden, wie Mord, und nur mit entsprechender Absicherung”, sagte Ban laut Mitteilung der Vereinten Nationen in New York. “Drogendelikte fallen nicht in diese Kategorie.”