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Südkoreanisches Gericht erhöht Strafe gegen "Sewol"-Kapitän auf lebenslänglich

Ein Berufungsgericht in der südkoreanischen Stadt Gwangju hat ein Jahr nach dem Untergang der Fähre “Sewol” das Urteil gegen den Kapitän auf

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Südkoreanisches Gericht erhöht Strafe gegen "Sewol"-Kapitän auf lebenslänglich

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Ein Berufungsgericht in der südkoreanischen Stadt Gwangju hat ein Jahr nach dem Untergang der Fähre “Sewol” das Urteil gegen den Kapitän auf lebenslänglich erhöht. Lee Jun-Seok war im vergangenen November zunächst wegen grober Fahrlässigkeit zu 36 Jahren Haft verurteilt worden. Nun wird er das Gefängnis nie wieder verlassen.

14 Besatzungsmitglieder waren im vergangenen Jahr zu Gefängnisstrafen zwischen fünf und 30 Jahren verurteilt worden. In dem Berufungsprozess wurden die Strafen jetzt auf eine Dauer zwischen 18 Monaten und zwölf Jahren verringert.

Das erste Urteil hatte bei den Angehörigen der Opfer für Empörung gesorgt. Sie forderten die Todesstrafe für den Kapitän. Videoaufnahmen zeigten Lee und seine Besatzung, wie sie die Fähre verließen, während hunderte Passagiere an Bord fest saßen.

Die überladene Fähre “Sewol” war am 16. April 2014 vor der Insel Jindo gekentert. Von den 476 Menschen an Bord kamen 304 ums Leben, die meisten der Opfer waren Schüler.