Eilmeldung

Eilmeldung

Vater Mitch droht mit Klage gegen Amy-Winehouse-Dokumentation

Sie lesen gerade:

Vater Mitch droht mit Klage gegen Amy-Winehouse-Dokumentation

Schriftgrösse Aa Aa

Mitte Mai wird “Amy”, die Dokumentation über die 2011 verstorbene Soul-Diva Amy Winehouse auf dem Filmfestival in Cannes Premiere feiern. Doch die

Mitte Mai wird “Amy”, die Dokumentation über die 2011 verstorbene Soul-Diva Amy Winehouse auf dem Filmfestival in Cannes Premiere feiern. Doch die Familie ist nicht zufrieden mit dem Werk. Es enthalte sachliche Fehler und haltlose Vorwürfe gegen

Meinung

Das ist nicht der Film, den sie hätte sehen wollen. Sie hätte gewollt, dass er ihre wahren Freunde würdigt.

Familie und Management. Regie führte Asif Kapadia, der 2011 mit der Rennfahrer-Doku “Senna” bekannt und mit einem Bafta ausgezeichnet wurde.

Vor allem der Vater der Verstorbenen, Mitch Winehouse, ist empört und droht mit einer Verleumdungsklage gegen die Produzenten.
Er fühlt sich persönlich ins schlechte Licht gerückt und als Bösewicht gebrandmarkt.

“Sie wollten ganz einfach einen Hollywood-Blockbuster drehen und haben vergessen, dass es eine Dokumentation ist. Es gibt einen Ober-Fiesling, das bin ich, den Manager Rave und den Ex-Ehemann Blake. Und natürlich die Heldin, die am Ende stirbt, Amy. Sie haben in voller Absicht schlecht dargestellt, meine Zitate aus dem Kontext gerissen, da wurde Einiges manipuliert.”

Amy Winehouse wurde am 23. Juli 2011 tot aufgefunden, als Todesursache wurde eine Alkoholvergiftung diagnostiziert. Die Sängerin hatte mit starken Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Vater Mitch beklagt, er werde von Amys Ex-Ehemann im Film für die Sucht verantwortlich gemacht.

“Ich kämpfe nicht nur für mich, ich kämpfe für Amy. Das ist nicht der Film, den sie hätte sehen wollen. Sie hätte gewollt, dass er ihre wahren Freunde würdigt, was nicht der Fall ist. Sie hätte gewollt, dass der Mann, den sie heiraten wollte, erwähnt wird, was nicht der Fall ist. Sie hätte nicht gewollt, dass ich auf diese Weise dargestellt werde, denn sie wusste, was wir alle durchmachen mussten.
Deswegen haben wir dem Film unsere Zustimmung entzogen. Wir stehen nicht mehr im Abspann, weil wir den Film in keiner Weise unterstützen.”

Die Macher des Films wiesen die Kritik in einer Stellungnahme zurück. Sie seien das Projekt “völlig objektiv” angegangen und hätten die Arbeit mit Unterstützung der Familie aufgenommen.

Der Film über Amy Winehouse soll nach der Premiere in Cannes Anfang Juli in die britischen in die Kinos kommen. Ein deutschsprachiges Premierendatum steht bisher noch nicht fest.