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Absage des Frankfurter Radklassikers: "Wir dürfen uns nicht terrorisieren lassen

Nach der Absage des Frankfurter Radsportklassikers laufen die Ermittlungen wegen eines möglicherweise vereitelten Terroranschlags an der Rennstrecke

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Absage des Frankfurter Radklassikers: "Wir dürfen uns nicht terrorisieren lassen

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Nach der Absage des Frankfurter Radsportklassikers laufen die Ermittlungen wegen eines möglicherweise vereitelten Terroranschlags an der Rennstrecke weiter.

Meinung

"Wir dürfen uns nicht terrorisieren lassen"

Das Rennen “Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn” war am Donnerstag aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, weil die Ermittler nicht ausschließen können, dass es neben dem festgenommenen Ehepaaar weitere Beteiligte gab.

Laut Organisator Bernd Moos-Achenbach soll das Rennen im kommenden Jahr wieder stattfinden:

“Ich empfinde die Absage des Rennens als absolut richtig, aber wir dürfen uns nicht terrorisieren lassen. Sonst wird es beim nächsten Mal wieder heißen, wir müssen diese oder jene Veranstaltung aus Sicherheitsgründen absagen.”

Gegen das Ehepaar mit türkischen Wurzeln und mutmaßlichen Kontakten zur Islamisten-Szene im Rhein-Main-Gebiet hatte ein Richter am Donnerstagabend Haftbefehl erlassen.

In der Wohnung des Paares in Oberursel unweit der Rennstrecke waren unter anderem eine Rohrbombe und Munition gefunden worden.

Der Verdacht lautet auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Die Behörden vermuten, dass das Paar einen Terroranschlag plante und möglicherweise das Radrennen im Visier hatte.

Der deutsche Spitzen-Radprofi kommentierte die Absage via facebook:

https://www.facebook.com/johndegenkolb?fref=ts