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Edelmetall für Judoka aus Deutschland und Österreich

Der Judo-Grand-Prix von Zagreb bot in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm ein türkisches Finale: Dilara Lokmanhekim musste gegen Ebru Sahin ran. Und

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Edelmetall für Judoka aus Deutschland und Österreich

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Der Judo-Grand-Prix von Zagreb bot in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm ein türkisches Finale: Dilara Lokmanhekim musste gegen Ebru Sahin ran. Und doch ist dieses Duell eine Rarität, nur beim Europapokal in Istanbul im Jahr 2012 trafen die beiden aufeinander. Wie damals siegte auch in Zagreb Lokmanhekim. Mit der Wurftechnik Ko Soto Gake legte sie ihre Gegnerin auf die Matte.

In der Klasse bis 52 Kilogramm ging Gold nach Rumänien. Andreea Chitu erhielt 39 Sekunden vor dem Ende des Kampfes eine Wazaari-Wertung. Die Russin Julia Ryschowa war geschlagen.

Im Finale der Damen bis 57 Kilogramm wurde Englisch gesprochen: Nekoda Smythe Davis aus England setzte sich mit der US-Amerikanerin Marti Malloy auseinander. Die Engländerin gewann per Ippon und verdrückte auf der Matte ein paar Freudentränen. Die Österreicherin Tina Zeltner und Johanna Müller aus Deutschland holten beide Bronze.

Der Deutsche Tobias Englmaier traf im Finale der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm auf Hovhannes Davtian – und musste sich geschlagen geben. Der Armenier brachte erst eine Große Außensichel (O Soto Gari) an und setzte den Deutschen dann mit einer Haltetechnik außer Gefecht.

In der Klasse bis 66 Kilogramm triumphierte ein Ukrainer: Georgi Zantaraia duellierte sich im Finale mit dem Deutschen Sebastian Seidl. Wie Englmaier ging auch dessen Landsmann Seidl zu Boden und konnte sich dann nicht aus dem Haltegriff seines Gegners befreien.