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Was tut sich an den Schulen in Großbritannien?

Die neuen “freien” Schulen Die Canary Wharf Schule war eine der ersten freien Schulen. Sie ist in Tower Hamlets angesiedelt – einem der ärmeren

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Die neuen “freien” Schulen

Die Canary Wharf Schule war eine der ersten freien Schulen. Sie ist in Tower Hamlets angesiedelt – einem der ärmeren Viertel Londons. Die Schule ist ziemlich einzigartig: Nicht mehr als 20 Schüler pro Klasse, viele Fremdsprachen und Sport.
Kritiker bemängeln, dass sich diese freie Schulen nicht an das staatliche Lehrprogramm halten müssen. Mittlerweile gibt es rund 400 freie Schulen. Eine Stiftung hilft Menschen, die ein Schulprojekt haben mit den offiziellen Anträgen.

Das Leid der Lehrer

Lehrer müssen früh aufstehen. Der 31-jährige Jeremy bereut es dennoch keine Sekunde lang, sich für diesen Beruf entschieden zu haben. Er ist seit drei Jahren mit Leib und Seele Lehrer. Großbritannien benötigt dringend Lehrer. Es gibt also mehrere Programme, um angehende Lehrer so schnell wie möglich in die Schulen zu bringen.
Eine Lehrergewerkschaft veröffentlichte im April eine alarmierende Studie, demnach geben 40 Prozent der jungen Lehrer nach einem Jahr an der Schule auf.

Schüler werden zu Politikern

Heute wird an der Holy Family Catholic School in London debattiert. Eine Gruppe 17 bis 18-jähriger Schüler machen seit Wochen Wahlkampf. Jetzt bleibt ihnen nur noch eine Debatte, um ihre Mitschüler davon zu überzeugen, ihnen ihre Stimme zu geben. Alle britischen politischen Parteien sind repräsentiert. Die Themen der gespielten Wahldebatte sind Einwanderung, Bildung und die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre.”