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Brüssel will Taxidienst Uber aus der kostengünstigen Grauzone holen

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Brüssel will Taxidienst Uber aus der kostengünstigen Grauzone holen

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Der Internet-Fahrdienst Uber könnte Ärger kriegen. In Brüssel laufen Fahrer Gefahr, dass ihre Autos konfisziert werden. Ein Gericht hat festgestellt, dass sie einen Taxidienst anbieten und sich an die selben Regeln zu halten hätten wie Taxifahrer.

“Heute riskieren Uber-Fahrer ihre Autos, wenn sie weiter Passagiere mitnehmen, sagte Jacques Verhaegen, ein Anwalt eines Uber-Fahrers, dem das im vergangenen Jahr passiert war. “Das sind “schlechte Nachrichten” für Uber, Fahrer und Menschen, die eine Fahrt brauchen.”

Uber definiert sich als Technologieplattform, nicht als Transportfirma. Schwierigkeiten mit der Stadt Brüssel hat Uber, seit der Dienst dort Anfang 2014 startete. Die Stadt stellte Strafanzeige und forderte die Polizei im Dezember auf, die Website schließen. Seit April 2014 ist Uber nach einem Gerichtsurteil in Belgien eigentlich illegal, macht aber weiter.

Brüssel plant eine Koexistenz zwischen Taxis und Uber und kündigte im Februar an, Uber müsse in der Stadt den gleichen Regeln folgen wie lizenzierte Taxis, ohne die gleichen Privilegien beanspruchen zu können wie Fahren auf Busspuren.

Dieser Plan holt Uber aus der Grauzone. Die Fahrer haben dann aber auch die gleichen Kosten durch Steuern und Sozialversicherung wie lizenzierte Taxifahrer und Taxiunternehmer.

su mit AFP