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Nepal: Versorgung entlegener Regionen mit Hilfe weiterhin schwierig

Zehn Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal macht die Versorgung der Überlebenden mit Hilfe zwar Fortschritte, so die Regierung, laut Berichten

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Nepal: Versorgung entlegener Regionen mit Hilfe weiterhin schwierig

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Zehn Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal macht die Versorgung der Überlebenden mit Hilfe zwar Fortschritte, so die Regierung, laut Berichten sind entlegene Regionen aber immer noch ohne Hilfe. In Kathmandu und anderen Städten verteilt das Welternährungsprogramm Reis und Energieriegel. Ausreichend Vorräte gebe es genug, so Ertharin Cousin, Chefin des Programms, nur ankommen müssen sie: “Wir müssen weiter dafür sorgen, dass wir die Ressourcen haben, die wir benötigen, um sicherzustellen, dass niemand hungert und alle mit dem versorgt werden, was sie brauchen.”

Dort, wo Zelte und Nahrung nicht auf dem Landweg hingebracht werden können, werden dringend mehr Hubschrauber benötigt, so das Innenministerium. Die nepalesischen Behörden haben nur 13 Hubschrauber. Indien hilft dem Nachbarland mit 14 Hubschraubern aus, die USA mit vier vertikal landenden Flugzeugen und China mit drei Hubschraubern.

Mindestens zwei Millionen Menschen seien noch wochenlang auf Hilfe angewiesen, schätzen die UN. Über 100 Todesopfer in Indien und China und über 7500 Tote in Nepal wurden bisher gezählt. Etwa 15.000 Menschen wurden verletzt.

Die Behörden haben unterdessen den Tod einer deutschen Frau bestätigt. Sie sei in der beliebten Wander-Region Langtang gestorben, sagte Ramesh Adhikari, Leiter der nepalesischen Tourismusbehörde, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Tod eines Professors aus Göttingen war bereits kurz nach der Naturkatastrophe bekannt geworden. Im Langtang-Nationalpark im Himalaya gingen nach dem Erdbeben zahlreiche Erd- und Schneelawinen ab.