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US-Wahlkampf: Kandidaten greifen nach der Macht

In den USA bringen sich Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 in Stellung. Der ehemalige Neurochirurg Ben Carson kündigte in Palm

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US-Wahlkampf: Kandidaten greifen nach der Macht

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In den USA bringen sich Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 in Stellung.

Der ehemalige Neurochirurg Ben Carson kündigte in Palm Beach im Bundesstaat Florida seine Kandidatur an. Der 63-Jährige stammt aus sehr armen Verhältnissen, gilt als Pionier der operativen Trennung Siamesischer Zwillinge und als äußerst konservativer Anhänger der Tea-Party-Bewegung.
Auch die ehemalige Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina steigt ins Rennen um das Präsidentenamt ein. Wie Carson will auch sie sich um die Nominierung der Republikaner bemühen. Umfragen zufolge ist sie jedoch chancenlos, anders als die Senatoren Rand Paul und Marco Rubio sowie der ehemalige Florida-Gouverneur Jeb Bush.Unter Republikanern ist Fiorina keine Unbekannte. 2008 beriet sie
Senator John McCain in dessen Präsidentschaftswahlkampf und bewarb sich 2010 erfolglos als Senatorin für Kalifornien.

Auch die ehemalige First Lady Hillary Clinton möchte Präsidentin der Vereinigten Staaten werden. Nach ihren Ämtern als Senatorin von New York und als Außenministerin will sie für die Demokraten ins Rennen gehen. Ihr Wahlkampf wird von Vorwürfen gegen die Familienstiftung der Clintons überschattet. Während Clintons Amtszeit als US-Chefdiplomatin soll diese Gelder von ausländischen Regierungen angenommen haben, die diplomatisch, militärisch und finanziell komplizierte Beziehungen mit den USA pflegen, darunter Kuwait, Katar und Oman.