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Expo: Besser Shoppen im Supermarkt der Zukunft

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Expo: Besser Shoppen im Supermarkt der Zukunft

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Mit der Ernährung der Zukunft beschäftigt sich die Weltausstellung Expo in Mailand. Einen Vorgeschmack auf den Einkauf von Morgen liefert der

Mit der Ernährung der Zukunft beschäftigt sich die Weltausstellung Expo in Mailand. Einen Vorgeschmack auf den Einkauf von Morgen liefert der Ausstellungsbereich Future Food District, ein Supermarkt mit 1500 Lebensmitteln.
Die Produkte werden nicht in Regalen, sondern wie auf Marktständen angeboten. Bildschirme ersetzen die traditionellen Produktetiketten und geben Auskunft über Nährstoffgehalt, Herkunft oder CO2-Bilanz.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit einer Supermarktkette und dem Massachusetts Institute of Technology in Boston.

Marco Pedroni, Präsident Coop Italia: “Das Experiment funktioniert, der Beweis: Wir verkaufen Lebensmittel an Kunden. Natürlich testen wir auf diese Weise sechs Monate lang die unterschiedlichen Lösungen, die wir hier vorstellen, um zu entscheiden, was wir in den Vertrieb übernehmen können. Wir glauben, dass die Zukunft zugänglich sein muss. Es geht nicht nur um Technologie, es geht um den Austausch, darum, dass Wirtschaft und Konsum sozialer, und vor allem verantwortlicher und nachhaltiger werden.”

Der Schwerpunkt liegt auf der Beziehung zwischen dem Verbraucher, den Produkten und dem Hersteller. Auch dafür sorgen die Bordcomputer im Supermarkt, sie geben Auskunft über die Waren oder Tipps für Lagerung und Zubereitung.

Krakenähnliche Roboter, die dem Kunden bei der Produktauswahl zur Hand gehen, sind das entscheidende Rädchen im Getriebe.

Das ist das Modell der Zukunft, das am Ende doch so einige Mitarbeiter überflüssig machen dürfte.

Die Weltausstellung in Mailand geht bis zum 31. Oktober.