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Kleiner Mann ganz groß: Stephen Curry ist wertvollster Spieler der NBA

Hallo und herzlich Willkommen zu “Sports United” unserer wöchentlichen Sendung aus der ganzen Welt des Sports. Hier unser Programm für diese Woche

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Kleiner Mann ganz groß: Stephen Curry ist wertvollster Spieler der NBA

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Hallo und herzlich Willkommen zu “Sports United” unserer wöchentlichen Sendung aus der ganzen Welt des Sports. Hier unser Programm für diese Woche:

Wir sind zu Gast bei der Tischtennisweltmeisterschaft, wir werfen einen Blick zurück auf die Olympischen Spiele in Athen und wir schauen den Snooker Champions über die Schulter

Der Point Guard der Golden State Warriors Stephen Curry wurde von der NBA zum “Most Valuable Player” gewählt. Der 27-jährige erhielt die höchste Auszeichnung der NBA für eine fantastische Saison, die seine Mannschaft zur Zeit bis in die zweite Runde der Playoffs gebracht hat .

Früher wurde Stephen Curry oft übersehen. Er galt als klein und
zierlich. Doch jetzt ist der Spielmacher der Golden State Warriors
ganz oben angekommen, er wurde zum wertvollsten Basketballer der
Profiliga NBA gewählt. Keiner trifft in der NBA mehr Dreier, verwandelt seine Freiwürfe sicherer und ist bei den Golden State Warriors wertvoller als er:

“Ich habe das noch gar nicht richtig realisiert. Ich bin auf “Wolke Sieben”, sicher. Natürlich sind wir mitten in den Play Offs und das ist zur Zeit das wichtigste. Aber heute wird gefeiert, ganz bestimmt. Ich danke Ihnen sehr und Vater, du bist das beste Beispiel dafür, was ein echter Profi ist, auf und neben dem Platz ist. Ich erinnere mich an einen großen Teil deiner Karriere und das ich in der Lage bin in deine Fußstapfen zu treten, das bedeutet mir sehr viel.”

Curry ist mit seinen 1,91 Metern kleiner als viele andere NBA-Profis. Dennoch tauchte sein Name in dieser Saison in allen wichtigen Statistiken unter den Top Ten auf. Stephen Curry diktiert das Tempo, dirigiert das Spiel, klaut dem Gegner die Bälle, legt für die Teamkollegen auf und hält auch gern und zuverlässig selbst drauf. Der 27 Jahre alte Spielmacher ist beim besten Vorrunden-Team der NBA der Mann der Saison.

Die Tischtennisweltmeisterschaften in Suzhou sind beendet und das Endspiel zwischen den beiden Chinesen Ma Long und Fang Bo erfüllte alle Erwartungen. Die Begegnung der beiden Kontrahenten begeisterte die Zuschauer und gilt wahrscheinlich als eines der besten Spiele des Jahrhunderts.

Die Tischtennis-Großmacht China hat den Heimvorteil bei den
Weltmeisterschaften in Suzhou perfekt genutzt. Chinas Tischtennis-Star Ma Long hat zum ersten Mal den Weltmeister-Titel im Einzel gewonnen.

Der Doppel-Partner von Timo Boll bezwang zum Abschluss des WM-Turniers in Suzhou seinen Landsmann Fang Bo mit 4:2-Sätzen und bestätigte in beeindruckender Manier seine Favoritenrolle. Sein großer Rivale, der zweimalige Champion Zhang Jike, war zuvor überraschend im Halbfinale an Fang Bo gescheitert.

Den Druck, der nach drei dritten Plätzen 2009, 2011 und 2013 auf dem besten Spieler der Welt lastete, konnte Ma Long im Spiel beiseite schieben. Nach dem Matchball ließ der neue Weltmeister seinen Emotionen freien Lauf.

Die Extreme Sailing Series 2015 ist zu Gast in Qingdao. Das besondere an dieser Veranstaltung ist die Nähe der Zuschauer zu den Wettkämpfen. Sie sind bei den spektakulären Rennen hautnah dabei.

Act 3 der Extreme Sailing Series in Qingdao endete mit einem äußerst spannenden Finale und dem ersten Act-Sieg des SAP Extreme Sailing Team. Nach zwei Tagen mit dichtem Nebel lagen die dänischen Co-Skipper Jes Gram-Hansen und Rasmus Kostner vor dem Finale mit 23 Punkten Vorsprung an der Spitze der Wertung.

Am Finaltag konnte das Team dank herausragender Leistungen an allen drei Renntagen, an denen sie 14 Podestplätze und fünf erste Plätze erreichten, den Sieg komplett machen. In der Gesamtwertung führt das SAP Extreme Sailing Team mit 28 Punkten vor The Wave Muscat und dem Red Bull Sailing Team.

Das nächste Rennen der Extreme Sailing Series findet vom 18 – 21 Juni in Cardiff statt. Und auch in Deutschland ist die spektaküläre Veranstaltung zu Gast, vom 23. bis 26. Juli in Hamburg.

2004 kehrten die Olympischen Spiele zurück an die Stätte ihrer Entstehung. Für die Spiele in Athen investierte Griechenland rund 9 Milliarden Euro. Ein Jahrzehnt nach dem sportlichen Spektakel leidet Athen unter einem “sportlichen Kater”. Wir werfen einen Blick auf das qlympische Erbe Athens.

Am 13. August 2004 begannen die Olympischen Spiele in Athen. Ein symbolträchtiger Ort. Hier fanden 776 v. Chr die ersten Spiele statt und hier wurden 1896 die olmpischen Spiele der Neuzeit widerbelebt.

Von Glanz und Gloria der letzten Spiele ist wenig geblieben. Zehn Jahre später verfallen viele der ehemaligen Sportstätten. Vereinzelt werden sie noch für kleinere Events wie Hochzeiten oder Konferenzen genutzt.

Der Regierung in Athen scheint es nicht, wie in London oder Barcelona, gelungen zu sein, die notwendigen Schritte zu unternehmen, die Sportstätten weiterhin sinnvoll zu nutzen. Der Verfall ist offensichtlich und zwingt auch das Internationale Olympische Komitee sich über die Nachhaltigkeit ihrer Veranstaltungen Gedanken zu machen.

Es ist die einsamste, aber auch die wichtigste Position in jeder Mannschaftssportart. Spieler die diese Position besetzen gelten in der Regel als ein wenig “anders” und manchmal sogar als ein wenig “verrückt”. Wir werfen einen Blick auf den Torwart beim Wasserball.

Wasserball ist die älteste olympische Mannschaftssportart. Seit 1900 werden Wettkämpfe ausgetragen. Sechs Feldspieler und ein ganz besonderer Spieler kämpfen um den Sieg. James Stanton, der Torhüter des Australischen Wasserball-Teams ist einer dieser ganz besonderen Spieler:

“Ich denke, Torwarte sind ein bisschen geheimnisvoll für Wasserballspieler. Es ist ein besonderes Areal im Wasser und einige sagen man muß schon ein ganz besonderer Mensch sein, wenn es einem Spaß macht, das einem die Bälle um die Ohren fliegen und Leute einem im Weg stehen.”

Der Torwart praktiziert während der überwiegenden Spieldauer das Wassertreten, denn er muss sich ständig an seinem angestammten Platz über Wasser halten.

“Ich habe das Gefühl, wenn sie absolut auf die Person fixiert sind, die immer in die linke Ecke wirft und dann wechselt der Spieler plötzlich und wirft auf die andere Seite, dann reagiere ich einfach, ich denke nicht darüber nach. Ich war früher als ich aufwuchs sehr abergläubisch. Definitiv tue ich während der Aufwärmphase ganz bestimmte Dinge und wenn ich ins Wasser gehe habe ich natürlich auch ein ganz besonderes Ritual. Aber all diese kleinen Rituale sind heute nicht mehr so wichtig. Ich konzentriere mich und dann versuche ich entspannt zu bleiben.”

Das war Sports United für diese Woche und wir sehen uns hoffentlich nächste Woche wieder.