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Weitere Staatsgäste treffen zur Weltkriegs-Siegesfeier in Moskau ein

An diesem Sonnabend wird Russland des Sieges über Nazideutschland vor siebzig Jahren gedenken. Hier ist es traditionell der 9. Mai, an dem an das

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Weitere Staatsgäste treffen zur Weltkriegs-Siegesfeier in Moskau ein

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An diesem Sonnabend wird Russland des Sieges über Nazideutschland vor siebzig Jahren gedenken.

Hier ist es traditionell der 9. Mai, an dem an das Kriegsende erinnert wird.

Etliche Staatsgäste sind zur Teilnahme an den Feierlichkeiten in Moskau eingetroffen.

Zu ihnen gehören die Präsidenten Kubas, Indiens oder Chinas.

Aus mehreren Ländern – wie China – kommen sogar Soldaten, die an der Siegesparade teilnehmen.

Russlands Präsident Wladimir Putin wird seinerseits Anfang September nach China reisen, zu den dortigen Feierlichkeiten zum Weltkriegsende in Asien.

Der Zweite Weltkrieg sei der schlimmste Konflikt der Menschheitsgeschichte gewesen, sagt der amerikanisch-russische Historiker Anton Fedyashin.

Wer diesen Krieg vergesse, ebenso wie die sowjetische und russische Beteiligung am Sieg der Alliierten, so Fedyashin, der übersehe einen Großteil der Geschichte im 20. Jahrhundert, vor allem dessen zweiter Hälfte.

Trotzdem meiden hohe westliche Politiker die Feierlichkeiten, wegen der russischen Politik gegenüber der Ukraine.

Nur Frankreich hat sich spät noch dazu durchgerungen, wenigstens Außenminister Laurent Fabius nach Moskau zu schicken.

So soll der gemeinsame Kampf gegen Hitlerdeutschland doch noch gewürdigt werden.

Auch sonst sind es die Tage der Außenminister: Aus Deutschland kam diese Woche schon Frank-Walter Steinmeier zum Gedenken nach Russland, außerhalb des offiziellen Rahmens.

Sein österreichischer Kollege Sebastian Kurz war Anfang der Woche in Moskau und legte dort bereits einen Kranz an der Kremlmauer nieder, am Grab des unbekannten Soldaten.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wird Sonntag nach Moskau reisen, am Tag nach den Feierlichkeiten, in deren Zentrum die große Militärparade auf dem Roten Platz steht.

Sie wird zusammen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ebenfalls am Grab des unbekannten Soldaten sein auch ein Gespräch der beiden ist dann geplant.