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Zu Besuch in Washington: Barzani spricht sich für Unabhängigkeit Kurdistans aus

Der Präsident des autonomen Kurdengebiets im Nordirak, Massoud Barzani, hat einen einwöchigen Besuch in Washington beendet. Es war seine erste

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Zu Besuch in Washington: Barzani spricht sich für Unabhängigkeit Kurdistans aus

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Der Präsident des autonomen Kurdengebiets im Nordirak, Massoud Barzani, hat einen einwöchigen Besuch in Washington beendet. Es war seine erste USA-Reise seitdem eine US-geleitete Militärallianz im Irak Luftschläge gegen Stellungen der Miliz “Islamischer Staat” fliegt. Auch kurdische Perschmerga kämpfen gegen die Extremisten im Irak.

Barzanis sprach sich in Washington für die Unabhängigkeit Kurdistans aus. “Ich denke momentan liegt dies weder im Interesse Amerikas noch im Interesse des Iraks und ich würde sogar sagen, nicht einmal im Interesse Kurdistans. Ich denke, die Region ist momentan schon genug in Bewegung – wie Präsident Barzani es selbst andeutete – ist dies ein Thema, das wahrscheinlich warten muss”, so Paul Bremer, der unter George Bush Zivilverwalter für den Irak war.”

Alle von der IS-Miliz eingenommenen Kurdengebiete konnten zurückgewonnen werden, so Barzani.

Die Einschätzung unseres Korrespondenten Stefan Grobe in Washington: “Präsident Barzani wurde hier in Washington als erfolgreicher Verbündeter im Kampf gegen ISIL empfangen. Auch wenn das Weiße Haus weiter einen unabhängigen Kurdenstaat nicht unterstützt, wurde Barzani nach eigenen Angaben dennoch zugesichert, dass seine Peschmerga-Kämpfer alle benötigten Waffen erhalten würden.”