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Schweiz: Blutige Beziehungstat fordert fünf Todesopfer

Mit zahlreichen Schüssen hat ein 36-jähriger Schweizer in der Kleinstadt Würenlingen nordwestlich von Zürich vier Menschen und anschließend sich

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Schweiz: Blutige Beziehungstat fordert fünf Todesopfer

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Mit zahlreichen Schüssen hat ein 36-jähriger Schweizer in der Kleinstadt Würenlingen nordwestlich von Zürich vier Menschen und anschließend sich selbst erschossen.

Anwohner hatten in der Nacht zum Sonntag Schüsse gehört und die Behörden alarmiert.

Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau suchte der 36-Jährige gezielt das Wohnhaus seiner Schwiegereltern auf und tötete im Haus die drei Anwesenden mit Schüssen aus einer Handfeuerwaffe.

Bei den drei Opfern handelte es sich um die Schwiegereltern und einen Schwager des 36-Jährigen.

Beim Verlassen des Tatorts sei ihm ein Nachbar begegnet. Dieser – ein mutmaßliches Zufallsopfer – sei vor seinem Haus erschossen worden.

Die Polizei bestätigte, dass der Täter und seine Opfer Schweizer seien.

Der 36-Jährige habe keinen Waffenschein besessen.

Bei ihm habe es erst im April eine Hausdurchsuchung gegeben. Dabei seien aber keine Waffen gefunden worden.

Laut Medienberichten wird das Motiv für die Tat im privaten Bereich vermutet.

Der Todesschütze lebte getrennt von seiner Frau und seinen drei Kindern.