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Doch keine Feuerpause in Jemen?

Die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen und die saudischen Streitkräfte haben sich entlang der gemeinsamen Grenze mit Raketen beschossen.

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Doch keine Feuerpause in Jemen?

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Die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen und die saudischen Streitkräfte haben sich entlang der gemeinsamen Grenze mit Raketen beschossen. In der saudischen Grenzstadt Nadschran starb ein pakistanischer Gastarbeiter im Artilleriefeuer der Huthis. Panzer wurden zur Verstärkung an die Grenze zum Jemen verlegt.

Nach saudi-arabischen Luftangriffen auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa kam es in den Bergen über Sanaa zu einer heftigen Explosion. Offenbar trafen die Saudis ein Raketendepot.

Saudische Kampfflugzeuge bombardierten darüber hinaus Huthi-Stellungen in der Stadt Tais und in der Provinz Marib. Die Rebellen schossen nach eigener Darstellung ein marokkanisches Kampfflugzeug ab.

Heftige Explosion erschüttert Sanaa

In der südjeminmitischen Hafenstadt Aden rückten die Aufständischen trotz der saudischen Luftangriffe weiter vor. Die Bewohnerdes Stadtteils Dar Saad machen sich nach den Gefechten ans aufräumen. Vor allem Benzin und andere Treibstoffe sind äußerst knapp.

Am späten Dienstagabend (21 Uhr MESZ) soll im Jemen eine fünftägige humanitäre Feuerpause in Kraft treten, an die sich die Konfliktparteien nach eigenem Bekunden halten wollen.