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Triebwerk-Schäden möglicherweise Auslöser für Airbus-Absturz

Als Konsequenz aus dem Absturz des Airbus A400M wollen Großbritannien und Deutschland typgleiche Maschinen zunächst am Boden lassen. Inzwischen gibt es erste Hinweise auf die Unglücksursache.

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Triebwerk-Schäden möglicherweise Auslöser für Airbus-Absturz

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Nach dem Absturz eines Airbus-Militärtransporters in der südspanischen Stadt Sevilla lassen die deutsche und die britische Luftwaffe ihre Flugzeuge des gleichen Modells vorerst am Boden. Man wolle die Ermittlungen zur Unglücksursache abwarten, sagte ein Bundeswehr-Sprecher. Der Airbus A400M war am Samstag rund 15 Minuten nach dem Start zum Jungfernflug abgestürzt. Sechs Besatzungsmitglieder starben, zwei wurden schwerverletzt.

Einem Medienbericht zufolge könnten Triebwerk-Schäden Auslöser für den Absturz sein. Einer der beiden überlebenden Airbus-Mitarbeiter habe den spanischen Behörden von dem Problem berichtet.

Dennoch will Airbus seine Testflüge mit dem Modell fortsetzen. Der nächste Erprobungsflug werde wie geplant am Dienstag im französischen Toulouse stattfinden, teilte ein Sprecher des europäischen Luftfahrtkonzerns mit. Technische Schwierigkeiten und Streit um die Finanzierung hatten zuletzt die Entwicklung des A400M um mehrere Jahre verzögert.