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Die Wirtschaft in der Eurozone wächst

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Die Wirtschaft in der Eurozone wächst

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Mit der Konjunktur im Euroraum geht es aufwärts, zum ersten Mal seit gut zwei Jahren. Besonders Frankreich überraschte mit einem deutlichen Anstieg, von Januar bis März wuchs die Wirtschaft hier um 0,6 Prozent. Ökonomen hatten mit 0,4 Prozent gerechnet.

Auf die gesamte Eurozone mit ihren 19 Mitgliedsstaaten gerechnet, verzeichnete die Statistikbehörde Eurostat ein Wachstum von 0,4 Prozent.

Das ist ein leichter Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem letzten Quartal 2014, als das Wachstum eurozonenweit bei 0,3 Prozent lag.

Spanien setzt seinen Erholungskurs fort, hier ging es um 0,9 Prozent nach oben und auch in Italien geht es erstmals seit langem wieder aufwärts: Die Wirtschaft wuchs um 0,3 Prozent und damit so stark wie die Deutschlands, der größten Volkswirtschaft der Eurozone.

Allerdings hatten Ökonomen für Deutschland mit einem stärkeren Wachstum gerechnet. Jedoch wirkt sich die schwache Weltkonjunktur negativ auf Deutschlands Exporte aus.

Schlecht läuft es unter anderem für Griechenland. Nachdem die Wirtschaft dort 2014 erstmals wieder leicht gewachsen war, rutschte sie jetzt zurück in die Rezession. Auch Finnland, Estland und Litauen stecken in der Rezession.

Die EU-Kommission rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum der Eurozonenwirtschaft um 1,5 Prozent, kommendes Jahr erwartet Brüssel einen Anstieg um 1,9 Prozent.

Die EU-Kommission rechnet damit, dass die Wirtschaft der Euro-Zone im laufenden Jahr insgesamt um 1,5 Prozent wachsen wird. Für das kommende Jahr werden 1,9 Prozent erwartet.

Grund für den Aufschwung in Europa seien der Konsum, günstige Ölprise und der schwache Euro.