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Rugby Seven World Series: Fidschi auf dem Weg zum Titel

Hallo und herzlich Willkommen zu “Sports United”. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unsere Sendung: Wir sind zu Gast bei der Rugby World Series, wir

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Rugby Seven World Series: Fidschi auf dem Weg zum Titel

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Hallo und herzlich Willkommen zu “Sports United”. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unsere Sendung: Wir sind zu Gast bei der Rugby World Series, wir werfen einen Blick auf den Triathleten Kevin Mcdowell und wir sind bei der neuen Formel E Rennserie.

Die 16. Rugby Seven World Series neigt sich dem Ende zu. Die vorletzte Begegnung der besten 22 Mannschaften der Welt fand in Glasgow statt. Fidschi ist auf dem Weg zum ersten Titel seit Zehn Jahren.

Mit 24 zu 17 gewinnt das Team aus Fidschi gegen Neuseeland. Bereits zum vierten Mal in dieser Saison steht Fidschi an der Tabellenspitze. Nach Siegen gegen Australien, den USA und Hong Kong konnte Fidschi auch in Schottland gewinnen. Sherwin Stowers und Sam Dickson führten die Neuseeländer zur Halbzeitführung, doch Fidschi lies sich davon nicht beeindrucken.

Coach Ben Ryan brachte Fidschi in der Halbzeitpause zurück auf den Erfolgskurs und in der zweiten Halbzeit dominierte Fidschi das Spiel.
In der Tabelle führt Fidschi nun mit 147 Punkten vor Südafrika mit 142 Punkten und Neuseeland mit 139 Punkten. Fidschi, Südafrika und Neuseeland haben sich damit für die olympischen Spiele in Rio qualifiziert. Die Siebener Rugby Serie feiert dort ihr olympisches Debut.

Das Volvo Ocean Race startete im Oktober letzten Jahres. Einmal Rund um die Welt von Ost nach West. Jetzt haben die Segler die sechste Etappe in Newport, Rhode Island beendet. Es war eine Etappe die beste Segelbedingungen und taktische Finessen bot. Ein Team stach besonders hervor.

Das chinesische Dongfeng Race Team hat die sechste Etappe im Volvo Ocean Race gewonnen. Die Mannschaft um den
französischen Skipper Charles Caudrelier absolvierte den 5000
Seemeilen langen Abschnitt von Itajaí in Brasilien nach Newport an
der amerikanischen Westküste in 17 Tagen, neun Stunden und drei
Minuten. Nach ihrem Mastbruch auf der 5.Etappe ist das Team zurück im Rennen.

Platz zwei sicherte sich Ian Walkers Team Abu Dhabi Ocean Racing mit nur drei Minuten und 25 Sekunden Rückstand nach mehr als 17 Tagen auf See. Weitere 50:15 Minuten später kreuzte das niederlöndische Team Brunel die Ziellinie. In der Gesamtwertung führt nach sechs von neun Etappen Abu Dhabi vor Dongfeng und Team Brunel. Die siebte Etappe startet am 17. Mai und führt die Ocean-Race-Flotte von West nach Ost über den Atlantik nach Lissabon.

Der Ruder Weltcup 2015 startete am vergangenen Wochenende mit 34 Nationen in Slowenien. Die zweitägige Regatta in Bled war das erste von drei Rennen in diesem Jahr. Der deutsche Ruderverband schickte gleich zwei Achter ins Rennen.

Bled scheint ein gutes Pflaster für die Deutschen zu sein, bei der Weltmeisterschaft 2011 feierte der Achter hier die Goldmedaille. Der Olympiasieger geht auf der Bahn 5 direkt in Führung. Das polnische Boot und Deutschland 2 bleiben in Kontakt. Nach der Hälfte des Rennens kann sich der deutsche Achter vom Rest des Feldes absetzen.

Im Ziel betrug der Vorsprung auf den WM-Dritten Polen und das zweite DRV-Boot eine 3/4-Bootslänge. Die deutschen Ruderer scheinen für das vorolympische Jahr gerüstet. Der nächste Weltcup findet ab dem 18.Juni in Varese statt.

Der Gründer der modernen olympischen Spiele Baron Pierre de Coubertin beschrieb diesen Sport wie folgt: Sowohl die moralischen Qualitäten als auch die physischen Anforderungen formen den idealen Athleten. Er beschrieb den modernen Fünfkampf. Wir werfen einen Blick auf die perfekten Athleten beim UIPM World Cup.

Der Franzose Valentin Belaud gewinnt den World Cup im modernen Fünfkamp in Ungarn. Der 22-jährige wurde zunächst vierter im Fechten, aber ein 33. Platz im Schwimmwettbewerb lies ihn zunächst weit in der Rangliste zurückfallen. Ein Zehnter Platz beim Reitwettbewerb brachte den Franzosen nach drei Wettbewerben zurück auf den 6.Platz in der Gesamtwertung.

Aber Beluad zeigte im Schießwettbewerb und beim Laufen herausragende Leistungen und verwies den russsichen Ex-Weltmeister Ilja Frolov auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Franzose Valentin Prades

Manchmal passieren in der Welt des Sports inspirierende Geschichten von Entschlossenheit, Mut und Kampfgeist. Eine solche Geschichte gehört zu Kevin McDowell, einem jungen amerikanischen Triathleten. Er kämpfte sich trotz einer Krebserkrankung zurück in die Spitze.

Die Diagnose der Ärzte traf Kevin Mcdowell völlig überraschend. Der Modellathlet litt an Lymphdrüsenkrebs. Es gab Zeiten nach der Chemotherapie, da konnte Amerikaner sich kaum bewegen, dann kämpfte er sich zurück in die Weltspitze;

“2011 war ich in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Mein Ziel war der WM Titel. Zu Beginn der Saison bestritt ich mein erstes Profi-Rennen in Florida und es hätte nicht besser laufen können. Zwei Tage später hatte ich diesen Kloß im Hals und meine Mutter sah es. Wir haben einige Test durchgeführt und es stellte sich heraus, dass es Krebs war. Für mich war das nicht das Ende. Ich wußte das mich das zurückwerfen würde, aber ich habe immer daran geglaubt wieder zurückzukommen”.

“Mir war nicht klar, wie hart sich die Chemotherapie auf meinen Körper auswirken würde und wie lange es dauern würde, bis sich mein Körper davon erholen würde. Mental war es eine echte Belastung und vielleicht hätte ich mir mehr Zeit lassen sollen aber ich dachte an ein Comeback, es fühlte sich gut an und es funktionierte”.

“Aber ich war noch nicht richtig fit nach der Chemo, zwar hatte ich einige kleine Erfolge, aber dann kam der Einbruch, mein Körper war den Belastungen noch nicht gewachsen. Mental war es anstrengend, aber ich hielt durch. Es gab nie einen Punkt an dem ich dachte ich werde einfach aufhören, ich muss aufhören. Es war eher so, dass ich dachte, ich muss mich neu positionieren, muß die alte Leidenschaft neu entfachen.”

2014 nahm Kevin Mcdowell an der WM teil, ein unglaubliches Comeback für den Amerikaner:

“Es konnte keinen besseren Tag geben als diesen. Wieder in der Spitze zu sein, endlich alles überwunden zu haben. Das habe ich einer Menge Leute zu verdanken.”

Die Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks wird immer wichtiger und auch der Sport spielt hier eine Rolle. Die Meisterschaft der Formel E ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Die elektrisch betriebenen Wagen nutzen die neueste Technologie und gelten als Innovationsträger. Der ehemalige Fahrer und Geschäftsführer von Dragon Racing, Oriol Servia gibt uns einen Einblick in die neue Rennserie.

Seit September 2014 ist die neue Formul E am Start. Pro Team gibt es zwei Fahrer und vier Autos. Die Rennen finden, anders als in der Formel 1, auf sepktakulären Stadtkursen statt, da die Geräuschbelastungen trotz immenser Power gegen Null gehen.

“Ein elektrisches Auto funktioniert wie ihr Lichtschalter zu Hause. Sie schalten ihn ein und haben sofort volle Leistung. Das gleiche gilt
für ein Elektroauto, sie haben sofort volles Drehmoment. Das erfordert eine besondere Fahrweise, eine besondere Technik auf der Strecke.”

Im Rennbetrieb leisten die Elektromotoren 204 PS. Wegen des unglaublichen Drehmoments eine völlig ausreichende Leistung. Aber Schnelligkeit ist nicht alles

“Die FIA ​​gibt für Boxenstopps eine bestimte Mindeszeit vor. Das bedeutet, dass Sie es nicht schneller als in der vorgegebenen Zeit machen können. Das erhöht die Sicherheit.”

Die High-Tech Rennserie schöpft alle technischen Möglichkeiten aus.

“Wir nutzen die Bremskraft um Energie zu gewinnen. Diese wird in die Batterie eingespeist und steht dem Motor erneut zur Verfügung. Die Rückgewinnung der Bremskraft läßt sich individuell einstellen”.

“Das ist der magische Knopf. Alles hängt vom Fahrer ab. Es ist möglich extra Schub zu bekommen. Der oder die Fahrer mit der besten Bewertung können im Rennen diese Leistung einmalig abrufen. Diese “Extra Power” kann der Schlüssel zum Sieg sein”.

Das war es für heute. Wir sehen uns hoffentlich nächste Woche wieder zu einer neuen Ausgabe von “Sports United”.